RS Vwgh 2022/11/9 Ra 2020/11/0107

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.11.2022
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Index

90/01 Straßenverkehrsordnung
90/02 Führerscheingesetz

Norm

FSG 1997 §7 Abs3 Z1
StVO 1960 §99 Abs1 litb
  1. StVO 1960 § 99 heute
  2. StVO 1960 § 99 gültig ab 01.05.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 99 gültig von 01.03.2024 bis 30.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2023
  4. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2021 bis 29.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  5. StVO 1960 § 99 gültig von 31.03.2013 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  6. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  7. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2011
  8. StVO 1960 § 99 gültig von 31.05.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  9. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  10. StVO 1960 § 99 gültig von 26.03.2009 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  11. StVO 1960 § 99 gültig von 02.04.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  12. StVO 1960 § 99 gültig von 25.05.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  13. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  14. StVO 1960 § 99 gültig von 24.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  15. StVO 1960 § 99 gültig von 22.07.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  16. StVO 1960 § 99 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  17. StVO 1960 § 99 gültig von 28.01.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/1997
  18. StVO 1960 § 99 gültig von 01.10.1994 bis 27.01.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  19. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.1986 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986

Rechtssatz

Soweit in der Zulässigkeitsbegründung der Revision vorgebracht wird, das VwG hätte die freiwillig abgegebene Blutprobe nicht verwerten dürfen, ist dem entgegenzuhalten, dass die Blutprobe des Revisionswerbers in der vorliegenden Konstellation, in der das VwG von einer Übertretung nach § 99 Abs. 1 lit. b StVO 1960 ausging, nach der hg. Judikatur nur dann von Relevanz gewesen wäre, hätte er damit einen Nachweis erbringen können, nicht durch Alkohol beeinträchtigt gewesen zu sein (vgl. VwGH 21.11.2013, 2013/11/0175; 10.01.2022, Ra 2021/11/0189). Da das VwG ein Verweigerungsdelikt zugrunde legte und somit nicht von einem bestimmten Alkoholisierungsgrad ausging, geht das Vorbringen zur möglichen Verfälschung des Blutalkoholwerts durch die Verwendung eines alkoholhaltigen Desinfektionsmittels bei der Blutabnahme ins Leere.Soweit in der Zulässigkeitsbegründung der Revision vorgebracht wird, das VwG hätte die freiwillig abgegebene Blutprobe nicht verwerten dürfen, ist dem entgegenzuhalten, dass die Blutprobe des Revisionswerbers in der vorliegenden Konstellation, in der das VwG von einer Übertretung nach Paragraph 99, Absatz eins, Litera b, StVO 1960 ausging, nach der hg. Judikatur nur dann von Relevanz gewesen wäre, hätte er damit einen Nachweis erbringen können, nicht durch Alkohol beeinträchtigt gewesen zu sein vergleiche VwGH 21.11.2013, 2013/11/0175; 10.01.2022, Ra 2021/11/0189). Da das VwG ein Verweigerungsdelikt zugrunde legte und somit nicht von einem bestimmten Alkoholisierungsgrad ausging, geht das Vorbringen zur möglichen Verfälschung des Blutalkoholwerts durch die Verwendung eines alkoholhaltigen Desinfektionsmittels bei der Blutabnahme ins Leere.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2020110107.L01

Im RIS seit

12.12.2022

Zuletzt aktualisiert am

19.12.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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