RS Vwgh 2022/11/17 Ro 2021/15/0015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.11.2022
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Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 Bewertung bestimmter Sachbezüge 2002 §3
EStG 1988 Bewertung bestimmter Sachbezüge 2002 §3 Abs2
EStG 1988 §21
KStG 1988 §7 Abs3
  1. KStG 1988 § 7 heute
  2. KStG 1988 § 7 gültig ab 22.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  3. KStG 1988 § 7 gültig von 08.01.2021 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2021
  4. KStG 1988 § 7 gültig von 01.03.2014 bis 07.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2014
  5. KStG 1988 § 7 gültig von 01.04.2012 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  6. KStG 1988 § 7 gültig von 01.04.2012 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. KStG 1988 § 7 gültig von 24.05.2007 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  8. KStG 1988 § 7 gültig von 27.06.2006 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2006
  9. KStG 1988 § 7 gültig von 31.12.2004 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  10. KStG 1988 § 7 gültig von 05.06.2004 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2004
  11. KStG 1988 § 7 gültig von 30.12.2000 bis 04.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  12. KStG 1988 § 7 gültig von 01.05.1996 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  13. KStG 1988 § 7 gültig von 01.09.1993 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 694/1993
  14. KStG 1988 § 7 gültig von 30.12.1989 bis 31.08.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  15. KStG 1988 § 7 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989

Rechtssatz

Anwendungsvoraussetzung des § 3 Abs. 2 der Sachbezugswerteverordnung ist, dass es sich bei den betroffenen Arbeitnehmenden um "ständig in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigte Angestellte" (§ 3 Abs. 2 der VO) handelt. Entscheidend ist, ob die betroffenen Mitarbeitenden von ihrer konkreten Tätigkeit her tatsächlich in der Land- und Forstwirtschaft, wie sie in § 21 EStG 1988 definiert ist, tätig sind. Betriebsinhaber der Land- und Forstwirtschaft muss nicht der Arbeitgeber sein. Es schließt daher auch der Umstand, dass ein Arbeitgeber in steuerlicher Hinsicht letztlich keine Einkünfte im Sinne des § 21 EStG 1988 erzielt, insbesondere etwa weil er eine rechnungslegungspflichtige Körperschaft im Sinne des § 7 Abs. 3 KStG 1988 ist und daher kraft ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung ausschließlich gewerbliche Einkünfte erzielt, Beschäftigte nicht von der Anwendbarkeit des § 3 Sachbezugswerteverordnung aus, wenn diese inhaltlich zweifelsfrei im Bereich eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes tätig sind.Anwendungsvoraussetzung des Paragraph 3, Absatz 2, der Sachbezugswerteverordnung ist, dass es sich bei den betroffenen Arbeitnehmenden um "ständig in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigte Angestellte" (Paragraph 3, Absatz 2, der VO) handelt. Entscheidend ist, ob die betroffenen Mitarbeitenden von ihrer konkreten Tätigkeit her tatsächlich in der Land- und Forstwirtschaft, wie sie in Paragraph 21, EStG 1988 definiert ist, tätig sind. Betriebsinhaber der Land- und Forstwirtschaft muss nicht der Arbeitgeber sein. Es schließt daher auch der Umstand, dass ein Arbeitgeber in steuerlicher Hinsicht letztlich keine Einkünfte im Sinne des Paragraph 21, EStG 1988 erzielt, insbesondere etwa weil er eine rechnungslegungspflichtige Körperschaft im Sinne des Paragraph 7, Absatz 3, KStG 1988 ist und daher kraft ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung ausschließlich gewerbliche Einkünfte erzielt, Beschäftigte nicht von der Anwendbarkeit des Paragraph 3, Sachbezugswerteverordnung aus, wenn diese inhaltlich zweifelsfrei im Bereich eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes tätig sind.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RO2021150015.J01

Im RIS seit

15.12.2022

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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