RS Vwgh 2023/2/23 Ro 2022/11/0011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.02.2023
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
68/02 Sonstiges Sozialrecht

Norm

AVG §13 Abs1
AVG §3
SMSG 2002 §1
SMSG 2002 §2
VwRallg
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 3 heute
  2. AVG § 3 gültig ab 01.01.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  3. AVG § 3 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 3 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Dass dem SMSG 2002 die Vorstellung vom Sozialministeriumservice als einzigem (behördlichem) Organ zu Grunde liegt, zeigt sich auch anhand jener Ausführungen in den Gesetzesmaterialien, nach denen jeder Antrag als richtig eingebracht gelte, wenn er "bei irgendeiner Dienststelle" eingebracht wird (RV 1142 BlgNR 21. GP 6). Anbringen können nämlich gemäß § 13 Abs. 1 AVG nur bei der (sachlich und örtlich zuständigen) Behörde rechtskonform eingebracht werden, weswegen auch die Einbringung bei einer Landesstelle, welcher - nach den Kriterien des § 3 AVG über die örtliche Zuständigkeit - die Behandlung des Anbringens nicht zukäme, eine Einbringung bei der zuständigen Behörde, dem Sozialministeriumservice, darstellt.Dass dem SMSG 2002 die Vorstellung vom Sozialministeriumservice als einzigem (behördlichem) Organ zu Grunde liegt, zeigt sich auch anhand jener Ausführungen in den Gesetzesmaterialien, nach denen jeder Antrag als richtig eingebracht gelte, wenn er "bei irgendeiner Dienststelle" eingebracht wird Regierungsvorlage 1142 BlgNR 21. Gesetzgebungsperiode 6). Anbringen können nämlich gemäß Paragraph 13, Absatz eins, AVG nur bei der (sachlich und örtlich zuständigen) Behörde rechtskonform eingebracht werden, weswegen auch die Einbringung bei einer Landesstelle, welcher - nach den Kriterien des Paragraph 3, AVG über die örtliche Zuständigkeit - die Behandlung des Anbringens nicht zukäme, eine Einbringung bei der zuständigen Behörde, dem Sozialministeriumservice, darstellt.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RO2022110011.J07

Im RIS seit

28.03.2023

Zuletzt aktualisiert am

03.04.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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