RS Vwgh 2023/4/17 Ra 2021/12/0047

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.04.2023
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/02 Gehaltsgesetz
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

BKUVG §90
B-VG Art133 Abs4
GehG 1956 §13c Abs1
GehG 1956 §15 Abs5 Z2
VwGG §34 Abs1
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

§ 15 Abs. 5 Z 2 GehG 1956 gebraucht, ebenso wie § 13c Abs. 1 GehG 1956, den Begriff "Dienstunfall" im Verständnis des § 90 BKUVG (vgl. VwGH 4.2.2009, 2008/12/0062) . Als "Unfall" wird ganz allgemein ein zeitlich begrenztes Ereignis angesehen, das zu einer Gesundheitsschädigung geführt hat. Das Ereignis muss nicht unbedingt ein mechanischer Vorgang sein, sondern kann auch ein chemo-physikalischer Vorgang sein (vgl. VwGH 4.2.2009, 2008/12/0062; VwGH 1.7.2004, 99/12/0321). Für die Beantwortung der Rechtsfrage, ob ein Dienstunfall vorliegt, ist allfälliger dienstlicher "Dauerstress" bedeutungslos, weil Wesensmerkmal des Unfalles nämlich ein zeitlich begrenztes Ereignis ist, das zu einer Körperschädigung führt (vgl. VwGH 13.9.2006, 2004/12/0216).Paragraph 15, Absatz 5, Ziffer 2, GehG 1956 gebraucht, ebenso wie Paragraph 13 c, Absatz eins, GehG 1956, den Begriff "Dienstunfall" im Verständnis des Paragraph 90, BKUVG vergleiche VwGH 4.2.2009, 2008/12/0062) . Als "Unfall" wird ganz allgemein ein zeitlich begrenztes Ereignis angesehen, das zu einer Gesundheitsschädigung geführt hat. Das Ereignis muss nicht unbedingt ein mechanischer Vorgang sein, sondern kann auch ein chemo-physikalischer Vorgang sein vergleiche VwGH 4.2.2009, 2008/12/0062; VwGH 1.7.2004, 99/12/0321). Für die Beantwortung der Rechtsfrage, ob ein Dienstunfall vorliegt, ist allfälliger dienstlicher "Dauerstress" bedeutungslos, weil Wesensmerkmal des Unfalles nämlich ein zeitlich begrenztes Ereignis ist, das zu einer Körperschädigung führt vergleiche VwGH 13.9.2006, 2004/12/0216).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RA2021120047.L01

Im RIS seit

11.05.2023

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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