RS Vwgh 2023/6/29 Ro 2022/11/0007

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Veröffentlicht am 29.06.2023
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Index

66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz
82/06 Krankenanstalten

Norm

ASVG §148 Z3 litb
KAKuG 2001 §27b Abs3
  1. ASVG § 148 heute
  2. ASVG § 148 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. ASVG § 148 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2015
  4. ASVG § 148 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2009
  5. ASVG § 148 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  6. ASVG § 148 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2007
  7. ASVG § 148 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  8. ASVG § 148 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
  9. ASVG § 148 gültig von 01.04.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  10. ASVG § 148 gültig von 01.01.2001 bis 31.03.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
  11. ASVG § 148 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  12. ASVG § 148 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1998
  13. ASVG § 148 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 764/1996

Rechtssatz

Gemäß dem in § 148 Z 3 lit. b ASVG genannten § 27b Abs. 3 KAKuG 2001 ist durch die Landesgesetzgebung zu bestimmen, in welcher Form ambulante Leistungen an Sozialversicherte durch den Landesgesundheitsfonds abgegolten werden. Dabei ist jedoch das Bepunktungsmodell für den spitalsambulanten Bereich (LKF-ambulant) anzuwenden (vgl. auch Art. 13 Abs. 2 zweiter Satz 15a-Vereinbarung). Der Spielraum der Landes(ausführungs)gesetzgebung beschränkt sich demnach, von der jedenfalls anzuordnenden Anwendung des Bepunktungsmodells für den spitalsambulanten Bereich (LKF-ambulant) abgesehen, auf die Ausgestaltung des Abgeltungssystems. Davon, dass alle ambulanten Leistungen von Fondskrankenanstalten durch die Landesgesundheitsfonds abgegolten werden, darf die Landesgesetzgebung nicht abweichen.Gemäß dem in Paragraph 148, Ziffer 3, Litera b, ASVG genannten Paragraph 27 b, Absatz 3, KAKuG 2001 ist durch die Landesgesetzgebung zu bestimmen, in welcher Form ambulante Leistungen an Sozialversicherte durch den Landesgesundheitsfonds abgegolten werden. Dabei ist jedoch das Bepunktungsmodell für den spitalsambulanten Bereich (LKF-ambulant) anzuwenden vergleiche auch Artikel 13, Absatz 2, zweiter Satz 15a-Vereinbarung). Der Spielraum der Landes(ausführungs)gesetzgebung beschränkt sich demnach, von der jedenfalls anzuordnenden Anwendung des Bepunktungsmodells für den spitalsambulanten Bereich (LKF-ambulant) abgesehen, auf die Ausgestaltung des Abgeltungssystems. Davon, dass alle ambulanten Leistungen von Fondskrankenanstalten durch die Landesgesundheitsfonds abgegolten werden, darf die Landesgesetzgebung nicht abweichen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RO2022110007.J02

Im RIS seit

31.07.2023

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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