RS Vwgh 2024/2/14 Ra 2023/11/0048

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.02.2024
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Index

L94059 Ärztekammer Wien
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteG 1998 §45 Abs2
ÄrzteG 1998 §65 Abs1
ÄrzteG 1998 §68 Abs1 Z2
ÄrzteG 1998 §91
UmlagenO ÄrzteK Wien §1 Abs2
  1. ÄrzteG 1998 § 68 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 68 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2014
  3. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 20.10.2007 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2009
  4. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 01.01.2006 bis 19.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  5. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  6. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 31.12.2003 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2003
  7. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 11.08.2001 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 68 gültig von 11.11.1998 bis 10.08.2001
  1. ÄrzteG 1998 § 91 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 91 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  3. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 15.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2012
  4. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 19.08.2010 bis 14.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  5. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  6. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  7. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 11.11.1998 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Da es für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage bei einem (nur) im Bundesland Wien niedergelassenen Arzt unter umlagerechtlichen Gesichtspunkten nicht auf den Ort der faktischen Berufsausübung, sondern auf den Berufssitz ankommt, übt dieser seine selbständige ärztliche Tätigkeit voraussetzungsgemäß nur im Bereich der Ärztekammer für Wien aus. So hat auch der VfGH zu § 1 Abs. 2 der Umlagenordnung der Ärztekammer für Wien darauf hingewiesen, dass als Bemessungsgrundlage das Jahreseinkommen aus ärztlicher Tätigkeit ohnedies nur heranzuziehen sei, "soweit es im Bereich des Bundeslandes Wien erzielt wurde". Eine solche Regelung sei, so der VfGH weiter, bei einem Selbstverwaltungskörper, dessen Wirkungsbereich sich auf ein bestimmtes Bundesland beschränkt, sogar geboten (vgl. VfGH 25.6.2003, B 1876/02 = VfSlg. 16.908; dort auch zur hinreichenden Determinierung des § 91 Abs. 3 ÄrzteG 1998).Da es für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage bei einem (nur) im Bundesland Wien niedergelassenen Arzt unter umlagerechtlichen Gesichtspunkten nicht auf den Ort der faktischen Berufsausübung, sondern auf den Berufssitz ankommt, übt dieser seine selbständige ärztliche Tätigkeit voraussetzungsgemäß nur im Bereich der Ärztekammer für Wien aus. So hat auch der VfGH zu Paragraph eins, Absatz 2, der Umlagenordnung der Ärztekammer für Wien darauf hingewiesen, dass als Bemessungsgrundlage das Jahreseinkommen aus ärztlicher Tätigkeit ohnedies nur heranzuziehen sei, "soweit es im Bereich des Bundeslandes Wien erzielt wurde". Eine solche Regelung sei, so der VfGH weiter, bei einem Selbstverwaltungskörper, dessen Wirkungsbereich sich auf ein bestimmtes Bundesland beschränkt, sogar geboten vergleiche VfGH 25.6.2003, B 1876/02 = VfSlg. 16.908; dort auch zur hinreichenden Determinierung des Paragraph 91, Absatz 3, ÄrzteG 1998).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023110048.L05

Im RIS seit

19.03.2024

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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