RS Vwgh 2024/4/11 Ra 2021/21/0301

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Veröffentlicht am 11.04.2024
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

B-VG Art135 Abs2
B-VG Art135 Abs3
VwGG §42 Abs2 Z3 litb
VwGG §42 Abs2 Z3 litc
VwGVG 2014 §25
VwGVG 2014 §29
VwGVG 2014 §48 Abs1
  1. B-VG Art. 135 heute
  2. B-VG Art. 135 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 135 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  4. B-VG Art. 135 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 135 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  6. B-VG Art. 135 gültig von 01.01.1965 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 212/1964
  7. B-VG Art. 135 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1964 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 135 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 135 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 135 heute
  2. B-VG Art. 135 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 135 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  4. B-VG Art. 135 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 135 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  6. B-VG Art. 135 gültig von 01.01.1965 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 212/1964
  7. B-VG Art. 135 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1964 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 135 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 135 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Hat zwischen der Verkündung der Entscheidung und ihrer schriftlichen Ausfertigung ein Richterwechsel stattgefunden und können dem Protokoll über die mündliche Verkündung gar keine (substanziellen) Entscheidungsgründe entnommen werden, kann nicht mehr überprüft werden, ob der die schriftliche Ausfertigung unterfertigende "neue" Richter zusätzliche Begründungselemente anführt, die ohne seine Teilnahme an der Verhandlung auch einen Verstoß gegen den sich für das Administrativverfahren aus § 25 VwGVG ergebenden (VwGH 27.8.2019, Ra 2019/08/0062) Unmittelbarkeitsgrundsatz bedeuten würden. In einem derartigen Ausnahmefall ist ohne Bedachtnahme auf den näheren Inhalt der schriftlichen Ausfertigung davon auszugehen, dass ein für das Ergebnis des Verfahrens relevanter Verfahrensmangel gegeben ist (VwGH 23.9.2020, Ra 2019/14/0558 bis 0560; VwGH 23.2.2024, Ra 2023/22/0190).Hat zwischen der Verkündung der Entscheidung und ihrer schriftlichen Ausfertigung ein Richterwechsel stattgefunden und können dem Protokoll über die mündliche Verkündung gar keine (substanziellen) Entscheidungsgründe entnommen werden, kann nicht mehr überprüft werden, ob der die schriftliche Ausfertigung unterfertigende "neue" Richter zusätzliche Begründungselemente anführt, die ohne seine Teilnahme an der Verhandlung auch einen Verstoß gegen den sich für das Administrativverfahren aus Paragraph 25, VwGVG ergebenden (VwGH 27.8.2019, Ra 2019/08/0062) Unmittelbarkeitsgrundsatz bedeuten würden. In einem derartigen Ausnahmefall ist ohne Bedachtnahme auf den näheren Inhalt der schriftlichen Ausfertigung davon auszugehen, dass ein für das Ergebnis des Verfahrens relevanter Verfahrensmangel gegeben ist (VwGH 23.9.2020, Ra 2019/14/0558 bis 0560; VwGH 23.2.2024, Ra 2023/22/0190).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2021210301.L02

Im RIS seit

14.05.2024

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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