RS Vwgh 2024/4/17 Ra 2023/03/0042

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Veröffentlicht am 17.04.2024
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Index

L00151 LVerwaltungsgericht Burgenland
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs8
LVwGG Bgld 2014 §16
VwGG §26 Abs1 Z5
VwGG §34 Abs1
VwRallg
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

§ 26 Abs. 1 Z5 VwGG stellt nicht bloß auf die Zustellung der anzufechtenden Entscheidung an den Amtsrevisionswerber ab, um die Frist für die Erhebung einer Revision auszulösen, sondern lässt dafür auch genügen, dass der Berechtigte "von dem Erkenntnis Kenntnis erlangt". Warum die angesprochene Anonymisierung der übermittelten Entscheidung dazu geführt habe, dass die Revisionswerberin den normativen Gehalt der Entscheidung nicht mit hinreichender Deutlichkeit erfassen habe können (vgl. zum für die Kenntniserlangung anzulegenden Maßstab etwa VwGH 25.3.1999, 98/20/0283), lässt die Revisionswerberin - die die ihr zugekommene anonymisierte Ausfertigung weder vorgelegt noch sie näher konkretisiert hat - allerdings offen. Sie legt insbesondere auch nicht dar, dass im hier vorliegenden Fall die Kenntnis des (nicht anonymisierten) Namens des Mitbeteiligten für die Prüfung der Frage, ob das Erkenntnis des VwG zu akzeptieren ist (vgl. dazu neuerlich VwGH 25.3.1999, 98/20/0283) wesentlich gewesen wäre.Paragraph 26, Absatz eins, Z5 VwGG stellt nicht bloß auf die Zustellung der anzufechtenden Entscheidung an den Amtsrevisionswerber ab, um die Frist für die Erhebung einer Revision auszulösen, sondern lässt dafür auch genügen, dass der Berechtigte "von dem Erkenntnis Kenntnis erlangt". Warum die angesprochene Anonymisierung der übermittelten Entscheidung dazu geführt habe, dass die Revisionswerberin den normativen Gehalt der Entscheidung nicht mit hinreichender Deutlichkeit erfassen habe können vergleiche zum für die Kenntniserlangung anzulegenden Maßstab etwa VwGH 25.3.1999, 98/20/0283), lässt die Revisionswerberin - die die ihr zugekommene anonymisierte Ausfertigung weder vorgelegt noch sie näher konkretisiert hat - allerdings offen. Sie legt insbesondere auch nicht dar, dass im hier vorliegenden Fall die Kenntnis des (nicht anonymisierten) Namens des Mitbeteiligten für die Prüfung der Frage, ob das Erkenntnis des VwG zu akzeptieren ist vergleiche dazu neuerlich VwGH 25.3.1999, 98/20/0283) wesentlich gewesen wäre.

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023030042.L01

Im RIS seit

14.05.2024

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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