RS Vwgh 2024/8/29 Ra 2023/07/0070

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Veröffentlicht am 29.08.2024
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Index

E000 EU- Recht allgemein
E3R E15103030
10/07 Verwaltungsgerichtshof
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AWG 2002 §69 Abs1
EURallg
VwGG §42 Abs2 Z1
31993R0259 Abfälle-VerbringungsV
  1. AWG 2002 § 69 heute
  2. AWG 2002 § 69 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  3. AWG 2002 § 69 gültig von 20.06.2017 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2017
  4. AWG 2002 § 69 gültig von 21.06.2013 bis 19.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  5. AWG 2002 § 69 gültig von 16.02.2011 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  6. AWG 2002 § 69 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  7. AWG 2002 § 69 gültig von 01.07.2007 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2007
  8. AWG 2002 § 69 gültig von 02.11.2002 bis 30.06.2007
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Ließe man eine bloß abstrakt mögliche bzw. im Nachhinein, insbesondere erst nach einer behördlichen Beanstandung, vorgenommene Subsumierung einer bestimmten Verbringung unter eine bestehende Notifizierung und Bewilligung iSd § 69 AWG 2002 ausreichen, so könnte das von der EG-VerbringungsV vorgesehene Höchstmaß an Kontrolle und Überwachung nicht umgesetzt werden. So könnten sich die Behörden einerseits keinen Überblick darüber verschaffen, ob und in welchem Ausmaß die notifizierten Verbringungen bereits durchgeführt wurden, und andererseits könnte mangels dokumentierter Zuordnung zu konkreten Verbringungen und deren Umfang nicht überprüft und damit sichergestellt werden, ob die bewilligten Gesamtmengen eingehalten oder überschritten wurden.Ließe man eine bloß abstrakt mögliche bzw. im Nachhinein, insbesondere erst nach einer behördlichen Beanstandung, vorgenommene Subsumierung einer bestimmten Verbringung unter eine bestehende Notifizierung und Bewilligung iSd Paragraph 69, AWG 2002 ausreichen, so könnte das von der EG-VerbringungsV vorgesehene Höchstmaß an Kontrolle und Überwachung nicht umgesetzt werden. So könnten sich die Behörden einerseits keinen Überblick darüber verschaffen, ob und in welchem Ausmaß die notifizierten Verbringungen bereits durchgeführt wurden, und andererseits könnte mangels dokumentierter Zuordnung zu konkreten Verbringungen und deren Umfang nicht überprüft und damit sichergestellt werden, ob die bewilligten Gesamtmengen eingehalten oder überschritten wurden.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Verordnung EURallg5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023070070.L03

Im RIS seit

15.10.2024

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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