RS Vwgh 2024/12/18 Ra 2024/07/0016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.12.2024
beobachten
merken

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Norm

AVG §56
AVG §58 Abs2
B-VG Art133 Abs4
GewO 1994 §360 Abs1
VwGG §34 Abs1
VwGVG 2014 §17
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 96/04/0062 E 16. Juli 1996 RS 3

Stammrechtssatz

Nach dem Wortlaut des § 360 Abs 1 GewO 1994 ist zwischen dem Nach dem Wortlaut des Paragraph 360, Absatz eins, GewO 1994 ist zwischen dem

vom (hier) Anlageninhaber zu setzenden Verhalten und den von

der Behörde zu verfügenden Maßnahmen zu unterscheiden. Sache

des (hier) Anlageninhabers ist es, den der Rechtsordnung

entsprechenden Zustand herzustellen und zwar auf die von ihm zu

wählende Art und Weise, dh mit den von ihm zu wählenden

Maßnahmen. Tut er dies nicht innerhalb der festgesetzten Frist,

so hat die Behörde die zu Erreichung des Sollzustandes

notwendigen Maßnahmen (bescheidmäßig) zu verfügen. In der

Verfahrensanordnung sind daher nicht bereits die Maßnahmen,

wohl aber der Sollzustand und zwar so hinreichend konkret zu

beschreiben, daß kein Zweifel daran bestehen kann, welches

Ergebnis der (hier) Anlageninhaber innerhalb der gesetzten

Frist zu bewirken hat (dies ist im Beschwerdefall, der in der

Verfahrensanordnung auf zwei alternative Tatbestände, nämlich

"errichtet/in Betrieb" abstellt, nicht geschehen; Hinweis E

30.3.1993, 91/04/0220).

Schlagworte

Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung konstitutive Bescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2024070016.L02

Im RIS seit

28.01.2025

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten