RS OGH 2009/1/21 22R432/08y

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.01.2009
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Norm

MRG §3 Abs2
WGG §14a Abs2
ABGB §1096
KSchG §9
  1. MRG § 3 heute
  2. MRG § 3 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  3. MRG § 3 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  4. MRG § 3 gültig von 01.07.2000 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  5. MRG § 3 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  6. MRG § 3 gültig von 01.01.1982 bis 31.12.1999
  1. WGG Art. 1 § 14a heute
  2. WGG Art. 1 § 14a gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  3. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.01.2016 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  4. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  5. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.07.2000 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  7. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  8. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  9. WGG Art. 1 § 14a gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985
  1. ABGB § 1096 heute
  2. ABGB § 1096 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ein defekter Wasserboiler stellt idR. keinen ernsten Schaden des Hauses dar; insoweit trifft den Vermieter keine Erhaltungspflicht. Bei der Erhaltungspflicht nach § 1096 Abs. 1 Satz 1 ABGB handelt es sich nicht um den Ausdruck einer Gewährleistungspflicht, sondern um eine Hauptleistungspflicht. Die Überwälzung einer solchen Pflicht auf den Mieter durch Vereinbarung schließt daher keine Gewährleistungsansprüche des Verbrauchers aus und ist daher nicht nach § 9 KSchG unwirksamEin defekter Wasserboiler stellt idR. keinen ernsten Schaden des Hauses dar; insoweit trifft den Vermieter keine Erhaltungspflicht. Bei der Erhaltungspflicht nach Paragraph 1096, Absatz eins, Satz 1 ABGB handelt es sich nicht um den Ausdruck einer Gewährleistungspflicht, sondern um eine Hauptleistungspflicht. Die Überwälzung einer solchen Pflicht auf den Mieter durch Vereinbarung schließt daher keine Gewährleistungsansprüche des Verbrauchers aus und ist daher nicht nach Paragraph 9, KSchG unwirksam

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LG00519:2009:RWE0000027

Zuletzt aktualisiert am

13.03.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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