RS OGH 2011/5/12 10Bs104/11m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.05.2011
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Norm

StPO §116 Abs4 Z4
StPO §119 Abs1
  1. StPO § 116 heute
  2. StPO § 116 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 116 gültig von 01.06.2018 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2018
  4. StPO § 116 gültig von 01.10.2016 bis 31.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  5. StPO § 116 gültig von 01.09.2012 bis 30.09.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  6. StPO § 116 gültig von 01.06.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2012
  7. StPO § 116 gültig von 01.01.2011 bis 31.05.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2010
  8. StPO § 116 gültig von 01.07.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2010
  9. StPO § 116 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  10. StPO § 116 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007
  1. StPO § 119 heute
  2. StPO § 119 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 119 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 119 gültig von 01.01.2005 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  5. StPO § 119 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  6. StPO § 119 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Erforderlichkeit der Auskunftserteilung über Bankkonten und Bankgeschäfte nach § 116 Abs 4 Z 4 StPO setzt einen durch entsprechende Tatsachen begründeten Tatverdacht voraus. Für die Durchsuchung von Orten und Gegenständen nach § 119 Abs 1 StPO bedarf es bestimmter Tatsachen, aus denen der Verdacht einer Straftat mit gutem Grund, also in vertretbarer Weise abgeleitet werden kann. Vage Mutmaßungen sind dafür nicht hinreichend.Die Erforderlichkeit der Auskunftserteilung über Bankkonten und Bankgeschäfte nach Paragraph 116, Absatz 4, Ziffer 4, StPO setzt einen durch entsprechende Tatsachen begründeten Tatverdacht voraus. Für die Durchsuchung von Orten und Gegenständen nach Paragraph 119, Absatz eins, StPO bedarf es bestimmter Tatsachen, aus denen der Verdacht einer Straftat mit gutem Grund, also in vertretbarer Weise abgeleitet werden kann. Vage Mutmaßungen sind dafür nicht hinreichend.

Entscheidungstexte

  • 10 Bs 104/11m
    Entscheidungstext OLG Graz 12.05.2011 10 Bs 104/11m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0639:2011:RG0000077

Im RIS seit

16.03.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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