RS OGH 2013/9/25 Ds37/12

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Veröffentlicht am 25.09.2013
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Norm

RStDG §57 Abs3
  1. RStDG § 57 heute
  2. RStDG § 57 gültig ab 10.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. RStDG § 57 gültig von 31.07.2016 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  4. RStDG § 57 gültig von 01.01.2012 bis 30.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  5. RStDG § 57 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  6. RStDG § 57 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  7. RStDG § 57 gültig von 31.12.2003 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  8. RStDG § 57 gültig von 01.01.1999 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/1999
  9. RStDG § 57 gültig von 01.05.1962 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Ein Richter, der in beträchtlich alkoholisiertem Zustand einen Verkehrsunfall verschuldet und damit gegen verwaltungsrechtliche Vorschriften über die gesellschaftlich besonders diskutierte Inbetriebnahme von Fahrzeugen unter Alkoholeinfluss verstößt, anschließend infolge Fahrerflucht nicht an der Sachverhaltsaufnahme und -klärung mitwirkt und diese noch durch die nachfolgende Einnahme von Alkohol („Nachtrunk“) erschwert, schädigt das Ansehen seines Berufsstandes und - insbesondere wegen der letztgenannten Verschleierungstendenz - das Vertrauen in die auf möglichst unbeeinflusste Beweisquellen angewiesene Rechtspflege beträchtlich. Der disziplinäre Überhang dieses verwaltungsrechtlich strafbaren Verhaltens gebietet es, dieses auch disziplinarrechtlich effektiv zu ahnden.

Entscheidungstexte

  • Ds 37/12
    Entscheidungstext OLG Graz 25.09.2013 Ds 37/12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0639:2013:RG0000111

Im RIS seit

24.04.2014

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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