RS OGH 2013/12/17 7Rs156/13g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.12.2013
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Norm

KBGG §5 Abs4
KBGG §5 Abs4a
KBGG §31 Abs1
  1. KBGG § 5 heute
  2. KBGG § 5 gültig ab 01.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  3. KBGG § 5 gültig von 01.01.2010 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  4. KBGG § 5 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  5. KBGG § 5 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  6. KBGG § 5 gültig von 09.01.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2002
  7. KBGG § 5 gültig von 01.01.2002 bis 08.01.2002
  1. KBGG § 5 heute
  2. KBGG § 5 gültig ab 01.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  3. KBGG § 5 gültig von 01.01.2010 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  4. KBGG § 5 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  5. KBGG § 5 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  6. KBGG § 5 gültig von 09.01.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2002
  7. KBGG § 5 gültig von 01.01.2002 bis 08.01.2002
  1. KBGG § 31 heute
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  5. KBGG § 31 gültig von 01.01.2020 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  6. KBGG § 31 gültig von 01.03.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  7. KBGG § 31 gültig von 01.01.2013 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2013
  8. KBGG § 31 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2011
  9. KBGG § 31 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  10. KBGG § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  11. KBGG § 31 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2003
  12. KBGG § 31 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

Waren zum Zeitpunkt der Antragstellung durch den Kläger bei der beklagten Partei die Voraussetzungen für den Bezug des beantragten Kinderbetreuungsgeldes auch in Hinblick auf die  angestrebte Mindestbezugsdauer gegeben und kam es nur auf Grund einer von ihm missverständlich gewählten Antragstellung beim AMS, die durch eine als entschuldbar zu wertenden Fehlinterpretation der Rechtslage veranlasst wurde, in der Folge dazu, dass dem Kläger - entgegen seiner Intention und Absicht - das beantragte Arbeitslosengeld drei Tage zu früh ausbezahlt wurde, so liegt kein schuldhaftes Fehlverhalten im Sinne des § 31 Abs 1 KBGG vor. Eine Rückforderung des dem Kläger gewährten Kinderbetreuungsgeldes entspräche nicht den Intentionen der zugrunde liegenden Regelungen. Vielmehr liegt ein Sachverhalt vor, der dem Gesetzeszweck nach der Ausnahmebestimmung des § 5 Abs 4 KBGG gleichzuhalten ist. Die Aufzählung der unvorhersehbaren und unabwendbaren Ereignisse in § 5 Abs 4a KBGG betrifft nur den Fall der Auflösung der Hausgemeinschaft mit dem Kind.Waren zum Zeitpunkt der Antragstellung durch den Kläger bei der beklagten Partei die Voraussetzungen für den Bezug des beantragten Kinderbetreuungsgeldes auch in Hinblick auf die  angestrebte Mindestbezugsdauer gegeben und kam es nur auf Grund einer von ihm missverständlich gewählten Antragstellung beim AMS, die durch eine als entschuldbar zu wertenden Fehlinterpretation der Rechtslage veranlasst wurde, in der Folge dazu, dass dem Kläger - entgegen seiner Intention und Absicht - das beantragte Arbeitslosengeld drei Tage zu früh ausbezahlt wurde, so liegt kein schuldhaftes Fehlverhalten im Sinne des Paragraph 31, Absatz eins, KBGG vor. Eine Rückforderung des dem Kläger gewährten Kinderbetreuungsgeldes entspräche nicht den Intentionen der zugrunde liegenden Regelungen. Vielmehr liegt ein Sachverhalt vor, der dem Gesetzeszweck nach der Ausnahmebestimmung des Paragraph 5, Absatz 4, KBGG gleichzuhalten ist. Die Aufzählung der unvorhersehbaren und unabwendbaren Ereignisse in Paragraph 5, Absatz 4 a, KBGG betrifft nur den Fall der Auflösung der Hausgemeinschaft mit dem Kind.

Entscheidungstexte

  • 7 Rs 156/13g
    Entscheidungstext OLG Wien 17.12.2013 7 Rs 156/13g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0009:2013:RW0000761

Im RIS seit

14.04.2014

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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