RS OGH 2019/10/25 9Bs273/19i

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.10.2019
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Norm

FPG §119
FPG §120 Abs2
  1. FPG § 119 heute
  2. FPG § 119 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  3. FPG § 119 gültig von 01.01.2010 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  4. FPG § 119 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. FPG § 119 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. FPG § 120 heute
  2. FPG § 120 gültig von 28.12.2023 bis 16.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2019
  3. FPG § 120 gültig ab 28.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2020
  4. FPG § 120 gültig von 17.04.2020 bis 27.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2020
  5. FPG § 120 gültig von 28.12.2019 bis 16.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2019
  6. FPG § 120 gültig von 01.09.2018 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  7. FPG § 120 gültig von 01.11.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  8. FPG § 120 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  9. FPG § 120 gültig von 20.07.2015 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  10. FPG § 120 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  11. FPG § 120 gültig von 08.12.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2011
  12. FPG § 120 gültig von 01.07.2011 bis 07.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  13. FPG § 120 gültig von 05.04.2011 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2011
  14. FPG § 120 gültig von 01.01.2010 bis 04.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  15. FPG § 120 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  16. FPG § 120 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Nach § 120 Abs 2 StGB kommen Personen, die die Flüchtlingseigenschaft tatsächlich erfüllen, nicht als Täter in Betracht, weil eine Erschleichung nicht möglich ist. Für eine abschließende rechtliche Beurteilung des Tatbestands nach § 119 FPG ist die Feststellung unabdingbar, ob sich der Angeklagte durch wissentlich falsche oder unvollständige Angaben in einem Verfahren zur Erteilung eines Einreisetitels vor der zur Ausstellung eines solchen Titels berufenen Behörde oder in einem Asylverfahren vor dem Bundesamt oder dem Bundesverwaltungsgericht ein Recht nach § 120 Abs 2 FPG erschlichen hat, also bei wahrheitsgemäßen Angaben nicht einmal einen vorübergehenden rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet in Anspruch nehmen konnte, somit auch keine sozialen Leistungen erhalten hätte.Nach Paragraph 120, Absatz 2, StGB kommen Personen, die die Flüchtlingseigenschaft tatsächlich erfüllen, nicht als Täter in Betracht, weil eine Erschleichung nicht möglich ist. Für eine abschließende rechtliche Beurteilung des Tatbestands nach Paragraph 119, FPG ist die Feststellung unabdingbar, ob sich der Angeklagte durch wissentlich falsche oder unvollständige Angaben in einem Verfahren zur Erteilung eines Einreisetitels vor der zur Ausstellung eines solchen Titels berufenen Behörde oder in einem Asylverfahren vor dem Bundesamt oder dem Bundesverwaltungsgericht ein Recht nach Paragraph 120, Absatz 2, FPG erschlichen hat, also bei wahrheitsgemäßen Angaben nicht einmal einen vorübergehenden rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet in Anspruch nehmen konnte, somit auch keine sozialen Leistungen erhalten hätte.

Entscheidungstexte

  • 9 Bs 273/19i
    Entscheidungstext OLG Linz 25.10.2019 9 Bs 273/19i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0459:2019:RL0000206

Im RIS seit

07.11.2019

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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