RS OGH 2019/12/13 132Bs391/19y

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.12.2019
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Norm

StVG §156d Abs1
AVG §13 Abs3
  1. StVG § 156d heute
  2. StVG § 156d gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  3. StVG § 156d gültig von 01.01.2013 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2013
  4. StVG § 156d gültig von 01.09.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2010
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Die Voraussetzungen der in §§ 156b und 156c StVG genannten Kriterien sollen bei der „Frontdoor-Variante“ des eüH grundsätzlich bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung vorliegen und nicht erst im Zuge des Erhebungsverfahrens nach § 156d StVG geschaffen werden. Kurze Fristen für Verbesserungsaufträge nach § 13 Abs 3 AVG bzw. Ladungen zur Wahrung des Parteiengehörs sind daher bei einem vom Verurteilten durch seinen Antrag initiierten Verfahren nach § 156d Abs 1 StVG – insbesondere mit Blick auf die regelmäßig angeordnete  vorläufige Hemmung des Strafvollzugs nach § 156d Abs 4 StVG - nicht zu kritisieren.Die Voraussetzungen der in Paragraphen 156 b und 156 c StVG genannten Kriterien sollen bei der „Frontdoor-Variante“ des eüH grundsätzlich bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung vorliegen und nicht erst im Zuge des Erhebungsverfahrens nach Paragraph 156 d, StVG geschaffen werden. Kurze Fristen für Verbesserungsaufträge nach Paragraph 13, Absatz 3, AVG bzw. Ladungen zur Wahrung des Parteiengehörs sind daher bei einem vom Verurteilten durch seinen Antrag initiierten Verfahren nach Paragraph 156 d, Absatz eins, StVG – insbesondere mit Blick auf die regelmäßig angeordnete  vorläufige Hemmung des Strafvollzugs nach Paragraph 156 d, Absatz 4, StVG - nicht zu kritisieren.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0009:2019:RW0000963

Im RIS seit

15.01.2020

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2020
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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