RS OGH 2021/2/17 9Bs18/21t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.02.2021
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Norm

StPO §35 Abs2
StPO §87 Abs2
StPO §127 Abs3
StPO §238
  1. StPO § 35 heute
  2. StPO § 35 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  3. StPO § 35 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  4. StPO § 35 gültig von 01.11.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  5. StPO § 35 gültig von 01.03.1997 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 35 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 35 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 127 heute
  2. StPO § 127 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. StPO § 127 gültig von 01.06.2009 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. StPO § 127 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 127 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Gegen einen in der Hauptverhandlung verkündeten Beschluss (§ 35 Abs 2 erster Fall StPO), mit dem einem Antrag eines Beteiligten des Verfahrens (§ 220 StPO) auf Beiziehung eines weiteren Sachverständigen stattgegeben wurde (§ 238 StPO), steht dem zuvor vom Gericht bestellten Sachverständigen sowie jeder Person, die gemäß § 87 Abs 2 zweiter Satz StPO behauptet, durch das Gericht im Rahmen der Beweisaufnahme in einem subjektiven Recht (§ 106 Abs 1 StPO) verletzt worden zu sein, grundsätzlich Beschwerde zu.Gegen einen in der Hauptverhandlung verkündeten Beschluss (Paragraph 35, Absatz 2, erster Fall StPO), mit dem einem Antrag eines Beteiligten des Verfahrens (Paragraph 220, StPO) auf Beiziehung eines weiteren Sachverständigen stattgegeben wurde (Paragraph 238, StPO), steht dem zuvor vom Gericht bestellten Sachverständigen sowie jeder Person, die gemäß Paragraph 87, Absatz 2, zweiter Satz StPO behauptet, durch das Gericht im Rahmen der Beweisaufnahme in einem subjektiven Recht (Paragraph 106, Absatz eins, StPO) verletzt worden zu sein, grundsätzlich Beschwerde zu.

Ein gesetzlich normiertes subjektives (Verfahrens-)Recht des Sachverständigen auf Befragung gemäß § 127 Abs 3 StPO ist der Strafprozessordnung fremd.Ein gesetzlich normiertes subjektives (Verfahrens-)Recht des Sachverständigen auf Befragung gemäß Paragraph 127, Absatz 3, StPO ist der Strafprozessordnung fremd.

Entscheidungstexte

  • 9 Bs 18/21t
    Entscheidungstext OLG Linz 17.02.2021 9 Bs 18/21t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0459:2021:RL0000213

Im RIS seit

19.03.2021

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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