RS OGH 2024/12/5 1Nd502/98; 9Nda3/98; 10Ob13/04s; 7Nc54/04g; 9Nc7/06p; 3Nc30/07b; 8Nc22/12w; 10Nc18/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.12.2024
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Norm

JN §31 I
JN §111
  1. JN § 31 heute
  2. JN § 31 gültig ab 01.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  3. JN § 31 gültig von 01.07.1914 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 118/1914
  1. JN § 111 heute
  2. JN § 111 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. JN § 111 gültig von 01.07.2001 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  4. JN § 111 gültig von 01.05.1983 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Die Delegierung nach § 31 JN hat - ebenso wie die Übertragung der Zuständigkeit gemäß § 111 JN - zur Voraussetzung, dass die Rechtssache vom zuständigen Gericht an ein anderes übertragen werde. Ist die Zuständigkeit des ursprünglich angerufenen Gerichts nicht gegeben, fehlt eine wesentliche Voraussetzung für eine Delegierung nach § 31 JN. Das für die Delegierung zuständige Gericht hat in einem solchen Fall die beantragte Delegierung zu verweigern.Die Delegierung nach Paragraph 31, JN hat - ebenso wie die Übertragung der Zuständigkeit gemäß Paragraph 111, JN - zur Voraussetzung, dass die Rechtssache vom zuständigen Gericht an ein anderes übertragen werde. Ist die Zuständigkeit des ursprünglich angerufenen Gerichts nicht gegeben, fehlt eine wesentliche Voraussetzung für eine Delegierung nach Paragraph 31, JN. Das für die Delegierung zuständige Gericht hat in einem solchen Fall die beantragte Delegierung zu verweigern.

Entscheidungstexte

  • RS0109369">1 Nd 502/98
    Entscheidungstext OGH 13.03.1998 1 Nd 502/98
  • RS0109369">9 Nda 3/98
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 9 Nda 3/98
    Vgl auch; Beisatz: Voraussetzung für die Delegierung ist die Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes. (T1)
  • RS0109369">10 Ob 13/04s
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 10 Ob 13/04s
    nur: Ist die Zuständigkeit des ursprünglich angerufenen Gerichts nicht gegeben, fehlt eine wesentliche Voraussetzung für eine Delegierung nach § 31 JN. Das für die Delegierung zuständige Gericht hat in einem solchen Fall die beantragte Delegierung zu verweigern. (T2)
  • RS0109369">7 Nc 54/04g
    Entscheidungstext OGH 10.12.2004 7 Nc 54/04g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0109369">9 Nc 7/06p
    Entscheidungstext OGH 12.05.2006 9 Nc 7/06p
  • RS0109369">3 Nc 30/07b
    Entscheidungstext OGH 21.04.2008 3 Nc 30/07b
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zuständigkeit des angerufenen Gerichts bejaht. (T3)
  • RS0109369">8 Nc 22/12w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 8 Nc 22/12w
  • RS0109369">10 Nc 18/06p
    Entscheidungstext OGH 05.09.2006 10 Nc 18/06p
    Auch
  • RS0109369">6 Ob 154/13k
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 154/13k
    Auch
  • RS0109369">5 Nc 12/16h
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Nc 12/16h
    Vgl auch; Beisatz: Voraussetzung für die Übertragung der Zuständigkeit nach § 111 JN ist in formeller Hinsicht, dass das übertragende Gericht ursprünglich zuständig ist. (T4)
  • RS0109369">9 Nc 4/18i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 9 Nc 4/18i
  • RS0109369">5 Nc 18/20x
    Entscheidungstext OGH 01.09.2020 5 Nc 18/20x
  • RS0109369">5 Nc 20/21t
    Entscheidungstext OGH 29.09.2021 5 Nc 20/21t
    Vgl
  • RS0109369">5 Nc 30/22i
    Entscheidungstext OGH 17.02.2023 5 Nc 30/22i
    Beisatz wie T1
  • RS0109369">8 Nc 10/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 05.12.2024 8 Nc 10/24y
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Durch einen rechtskräftigen Beschluss gemäß § 44 JN geht auch die Zuständigkeit für einen Überweisungsantrag verloren. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109369

Im RIS seit

15.03.1998

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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