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E000 EU- Recht allgemeinNorm
EURallgRechtssatz
Im Rahmen der Äquivalenzprüfung nach § 373d GewO 1994 wird die vom Antragsteller im Herkunftsmitgliedstaat erworbene und von ihm gemäß § 373d Abs. 1 iVm § 373d Abs. 2 und § 373f Abs. 1 GewO 1994 nachzuweisende Berufsqualifikation mit dem in Österreich geforderten Befähigungsnachweis des betreffenden Gewerbes verglichen. Einer solchen Äquivalenzprüfung steht die Richtlinie 2005/36/EG nicht entgegen (vgl. EuGH 8.7.2021, C-166/20, Lietuvos Respublikos sveikatos apsaugos ministerija, Rn. 34, mwN; bzw. VwGH 18.2.2015, Ra 2014/04/0020, mit Hinweis auf ältere Rechtsprechung des EuGH).Im Rahmen der Äquivalenzprüfung nach Paragraph 373 d, GewO 1994 wird die vom Antragsteller im Herkunftsmitgliedstaat erworbene und von ihm gemäß Paragraph 373 d, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 373 d, Absatz 2 und Paragraph 373 f, Absatz eins, GewO 1994 nachzuweisende Berufsqualifikation mit dem in Österreich geforderten Befähigungsnachweis des betreffenden Gewerbes verglichen. Einer solchen Äquivalenzprüfung steht die Richtlinie 2005/36/EG nicht entgegen vergleiche EuGH 8.7.2021, C-166/20, Lietuvos Respublikos sveikatos apsaugos ministerija, Rn. 34, mwN; bzw. VwGH 18.2.2015, Ra 2014/04/0020, mit Hinweis auf ältere Rechtsprechung des EuGH).
Gerichtsentscheidung
EuGH 62020CJ0166 BB VORABSchlagworte
Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2025:RA2024040379.L02Im RIS seit
03.06.2025Zuletzt aktualisiert am
30.06.2025