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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
AsylG 2005 §10 Abs1 Z3Rechtssatz
Der in § 10 Abs. 1 Z 3 AsylG 2005 angeführte Tatbestand, der sich wie § 52 Abs. 2 Z 2 FPG seinem Wortlaut nach nur auf die Fälle der Abweisung eines Antrags auf internationalen Schutz bezieht, ist dahingehend zu interpretieren, dass er auch Entscheidungen nach § 68 AVG umfasst (VwGH 24.3.2025, Ra 2024/20/0729; VwGH 19.11.2015, Ra 2015/20/0082 bis 0087). Allerdings ist eine Rückkehrentscheidung nach der erstgenannten Bestimmung mit der asylrechtlichen Entscheidung "zu verbinden", sie hat - so die zweitgenannte Bestimmung - somit "unter einem" mit der asylrechtlichen Entscheidung zu ergehen (VwGH 24.3.2025, Ra 2024/20/0729; VwGH 19.11.2015, Ra 2015/20/0082 bis 0087).Der in Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 3, AsylG 2005 angeführte Tatbestand, der sich wie Paragraph 52, Absatz 2, Ziffer 2, FPG seinem Wortlaut nach nur auf die Fälle der Abweisung eines Antrags auf internationalen Schutz bezieht, ist dahingehend zu interpretieren, dass er auch Entscheidungen nach Paragraph 68, AVG umfasst (VwGH 24.3.2025, Ra 2024/20/0729; VwGH 19.11.2015, Ra 2015/20/0082 bis 0087). Allerdings ist eine Rückkehrentscheidung nach der erstgenannten Bestimmung mit der asylrechtlichen Entscheidung "zu verbinden", sie hat - so die zweitgenannte Bestimmung - somit "unter einem" mit der asylrechtlichen Entscheidung zu ergehen (VwGH 24.3.2025, Ra 2024/20/0729; VwGH 19.11.2015, Ra 2015/20/0082 bis 0087).
Schlagworte
Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Bindung an den Wortlaut des Gesetzes VwRallg3/2/1European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2025:RA2024210173.L02Im RIS seit
16.07.2025Zuletzt aktualisiert am
28.07.2025