RS Vwgh 2025/12/10 Ra 2023/11/0153

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.12.2025
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs1
AVG §13 Abs2
B-VG Art133 Abs5
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Das Zulässigkeitsvorbringen, es liege "eine Ungleichbehandlung" vor, wenn für die Einbringung einer Beschwerde per E-Mail andere Fristen gelten würden als für die Einbringung einer Beschwerde per Webformular, ist nicht zielführend: Wird vom Beteiligten eines Verwaltungsverfahrens, der ein firstgebundenes Anbringen an die Behörde herantragen will, eine bestimmte Übermittlungsmodalität gewählt, hat er die dafür geltenden Bedingungen einzuhalten, ohne dass es darauf ankäme, dass für andere Übermittlungsmodalitäten gegebenenfalls andere Bedingungen gelten. Soweit mit diesem Vorbringen versucht wird, eine Verletzung in verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechten zu behaupten, ist auf Art. 133 Abs. 5 B-VG zu verweisen.Das Zulässigkeitsvorbringen, es liege "eine Ungleichbehandlung" vor, wenn für die Einbringung einer Beschwerde per E-Mail andere Fristen gelten würden als für die Einbringung einer Beschwerde per Webformular, ist nicht zielführend: Wird vom Beteiligten eines Verwaltungsverfahrens, der ein firstgebundenes Anbringen an die Behörde herantragen will, eine bestimmte Übermittlungsmodalität gewählt, hat er die dafür geltenden Bedingungen einzuhalten, ohne dass es darauf ankäme, dass für andere Übermittlungsmodalitäten gegebenenfalls andere Bedingungen gelten. Soweit mit diesem Vorbringen versucht wird, eine Verletzung in verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechten zu behaupten, ist auf Artikel 133, Absatz 5, B-VG zu verweisen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2023110153.L01

Im RIS seit

07.01.2026

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2026
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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