RS Vfgh 2025/12/17 G166/2024 ua

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Veröffentlicht am 17.12.2025
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Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

B-VG Art120c
B-VG Art140 Abs1 Z1 lita
SVSG §18 Abs1, §18 Abs4
GSVG §2 Abs1 Z4
VfGG §7 Abs1
  1. B-VG Art. 120c heute
  2. B-VG Art. 120c gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. GSVG § 2 heute
  2. GSVG § 2 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2024
  3. GSVG § 2 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  4. GSVG § 2 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  5. GSVG § 2 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2006
  6. GSVG § 2 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1998
  7. GSVG § 2 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1998
  8. GSVG § 2 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  9. GSVG § 2 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 600/1996
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zurückweisung von Anträgen des Bundesverwaltungsgerichts auf Aufhebung von Teilen von Bestimmungen des SVSG und GSVG betreffend die Bestellung der Versicherungsvertreter wegen zu engen Anfechtungsumfangs

Rechtssatz

Unzulässigkeit der Anträge des BVwG auf Aufhebung des §18 Abs1 letzter Satz und Abs4 letzter Satz SVSG idF BGBl I 143/2024 (bzw idF BGBl I 179/2022), in eventu §2 Abs1 Z4 GSVG idF BGBl I 145/2024 (bzw idF BGBl I 106/2024). Die beiden angefochtenen Absätze gehen unverändert auf die Stammfassung des SVSG zurück, weshalb keine Zweifel bestehen, welche Gesetzesfassung angefochten ist.Unzulässigkeit der Anträge des BVwG auf Aufhebung des §18 Abs1 letzter Satz und Abs4 letzter Satz SVSG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 143 aus 2024, (bzw in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 179 aus 2022,), in eventu §2 Abs1 Z4 GSVG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 145 aus 2024, (bzw in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 106 aus 2024,). Die beiden angefochtenen Absätze gehen unverändert auf die Stammfassung des SVSG zurück, weshalb keine Zweifel bestehen, welche Gesetzesfassung angefochten ist.

Für den Fall des Zutreffens der Bedenken (Verstoß gegen das Gebot der Bildung der Organe der Selbstverwaltungskörper aus dem Kreis ihrer Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen gem Art120c Abs1 B?VG) des BVwG würde die Aufhebung der mit dem Hauptantrag ausschließlich angefochtenen jeweils letzten Sätze in §18 Abs1 und 4 SVSG an der behaupteten mangelnden demokratischen Legitimation der Versicherungsvertreter in Bezug auf die nach §2 Abs1 Z4 GSVG Versicherten nichts ändern. Der angefochtene §18 Abs1 letzter Satz und Abs4 letzter Satz SVSG stehen daher vor dem Hintergrund der geltend gemachten Bedenken mit den übrigen Bestimmungen des §18 SVSG in einem untrennbaren Zusammenhang, weshalb jedenfalls diese Bestimmung hätte zur Gänze angefochten werden müssen.

Weiters ficht das BVwG §2 Abs1 Z4 GSVG, dessen Aufhebung die behauptete Verfassungswidrigkeit, läge sie vor, ebenfalls beseitigen könnte, jeweils nur mit Eventualantrag an. Damit nimmt das BVwG dem VfGH jedoch für den Fall des Zutreffens der Bedenken die Möglichkeit zu entscheiden, ob die behauptete Verfassungswidrigkeit gegebenenfalls durch Aufhebung von §2 Abs1 Z4 GSVG oder durch Aufhebung von (Teilen des) §18 SVSG zu beseitigen wäre. §2 Abs1 Z4 GSVG hätte daher ebenfalls mit dem Hauptantrag mitangefochten werden müssen.

Entscheidungstexte

  • G166/2024 ua
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 17.12.2025 G166/2024 ua

Schlagworte

VfGH / Gerichtsantrag, VfGH / Prüfungsumfang, Selbstverwaltung, Eventualantrag, Sozialversicherung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:G166.2024

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2026
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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