RS Vwgh 2025/12/16 Ra 2024/07/0205

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Veröffentlicht am 16.12.2025
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10 Verfassungsrecht
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
10/10 Auskunftspflicht
30/01 Finanzverfassung

Norm

AuskunftspflichtG 1987
B-VG Art20 Abs4
Verwaltungsgerichtsbarkeits-Nov 2012
VwRallg
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2024/07/0206

Rechtssatz

Die Auskunftserteilung durch Organe des Bundes sowie der durch den Bundesgesetzgeber zu regelnden Selbstverwaltung fällt nach Art. 20 Abs. 4 B-VG in die Kompetenz des Bundes und stellt - notwendigerweise unmittelbare - Bundesverwaltung dar. Daraus ergab sich nach der Rechtslage vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, dass der Rechtszug für Entscheidungen über die - im Auskunftspflichtgesetz geregelte - Auskunftspflicht der Organe des Bundes sowie der durch die Bundesgesetzgebung zu regelnden Selbstverwaltung beim zuständigen Bundesminister endete (VwGH 16.5.2006, 2005/05/0025; VwGH 21.12.2005, 2002/08/0253).Die Auskunftserteilung durch Organe des Bundes sowie der durch den Bundesgesetzgeber zu regelnden Selbstverwaltung fällt nach Artikel 20, Absatz 4, B-VG in die Kompetenz des Bundes und stellt - notwendigerweise unmittelbare - Bundesverwaltung dar. Daraus ergab sich nach der Rechtslage vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, dass der Rechtszug für Entscheidungen über die - im Auskunftspflichtgesetz geregelte - Auskunftspflicht der Organe des Bundes sowie der durch die Bundesgesetzgebung zu regelnden Selbstverwaltung beim zuständigen Bundesminister endete (VwGH 16.5.2006, 2005/05/0025; VwGH 21.12.2005, 2002/08/0253).

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Organisationsrecht Körperschaften des öffentlichen Rechtes Selbstverwaltung VwRallg5/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2024070205.L02

Im RIS seit

22.01.2026

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2026
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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