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40/01 VerwaltungsverfahrenNorm
TierschutzG 2005 §38 Abs1 Z1Hinweis auf Stammrechtssatz
GRS wie Ra 2025/02/0044 E 14. Juli 2025 RS 2Stammrechtssatz
Der Straftatbestand der Tierquälerei nach § 38 Abs. 1 Z 1 iVm § 5 Abs. 1 und Abs. 2 Z 13 TSchG ist dem Tatbild nach ein Erfolgsdelikt, weil zur Vernachlässigung des Tieres noch Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwere Angst des Tieres hinzukommen müssen (VwGH 27.4.2012, 2011/02/0284; VwGH 1.10.2019, Ra 2018/02/0321 bis 0322). Schon deshalb ist die auf Ungehorsamsdelikte abstellende Vermutung des § 5 Abs. 1 VStG nicht auf die Frage der Zurechnungsfähigkeit nach § 3 VStG übertragbar (VwGH 5.10.1988, 85/18/0131).Der Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraph 38, Absatz eins, Ziffer eins, in Verbindung mit Paragraph 5, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer 13, TSchG ist dem Tatbild nach ein Erfolgsdelikt, weil zur Vernachlässigung des Tieres noch Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwere Angst des Tieres hinzukommen müssen (VwGH 27.4.2012, 2011/02/0284; VwGH 1.10.2019, Ra 2018/02/0321 bis 0322). Schon deshalb ist die auf Ungehorsamsdelikte abstellende Vermutung des Paragraph 5, Absatz eins, VStG nicht auf die Frage der Zurechnungsfähigkeit nach Paragraph 3, VStG übertragbar (VwGH 5.10.1988, 85/18/0131).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2025:RA2025020045.L01Im RIS seit
05.08.2025Zuletzt aktualisiert am
05.08.2025