RS Vfgh 2025/6/6 G59/2025

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Veröffentlicht am 06.06.2025
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Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litc, Art140 Abs1 Z1 litd
StPO §259 Z3, §353
VfGG §7 Abs2, §62a Abs1
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. StPO § 259 heute
  2. StPO § 259 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 259 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zurückweisung einer selbst verfassten Eingabe wegen nicht behobenen Mangels

Rechtssatz

Für den VfGH war aus der selbst verfassten Eingabe nicht mit hinreichender Sicherheit zu entnehmen, ob der Antragsteller einen Individualantrag nach Art140 Abs1 Z1 litc B?VG oder einen Parteiantrag nach Art140 Abs1 Z1 litd B?VG zu stellen beabsichtigte. Mit Verfügung vom 27.03.2025 forderte der VfGH den Antragsteller unter Hinweis auf die Säumnisfolgen auf, innerhalb von zwei Wochen die Eingabe durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt einzubringen und bekannt zu geben, ob es sich bei dem genannten Antrag um einen Individualantrag oder um einen Parteiantrag handelt. Sollte es sich bei dem Antrag um einen Parteiantrag handeln, wurde der Antragsteller weiter aufgefordert, bekannt zu geben, aus Anlass welcher Entscheidung eines ordentlichen Gerichtes der Parteiantrag erhoben werde. Darüber hinaus seien diesfalls eine Ausfertigung, Abschrift oder Kopie der Entscheidung sowie eine Abschrift oder Kopie des gegen die Entscheidung erhobenen Rechtsmittels anzuschließen. Weiters wurde der Antragsteller auf die Möglichkeit hingewiesen, die Bewilligung der Verfahrenshilfe zu beantragen, wenn er außerstande ist, die Kosten der Führung des Verfahrens ohne Beeinträchtigung des notwendigen Unterhaltes zu bestreiten. Diese Frist ist ungenützt verstrichen.

Entscheidungstexte

  • G59/2025
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 06.06.2025 G59/2025

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, VfGH / Parteiantrag, VfGH / Formerfordernisse, VfGH / Anwaltszwang, Strafprozessrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:G59.2025

Zuletzt aktualisiert am

30.06.2025
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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