Index
32/01 Finanzverfahren, allgemeines AbgabenrechtNorm
B-VG Art144 Abs2Leitsatz
Ablehnung der Behandlung einer Beschwerde betreffend die Festsetzung einer AbgabeRechtssatz
Vor dem Hintergrund des vorliegenden Falles lässt ihr Vorbringen die behaupteten Rechtsverletzungen, aber auch die Verletzung in einem anderen verfassungsgesetzlich gewährleisteten Recht oder die Verletzung in einem sonstigen Recht wegen Anwendung eines verfassungswidrigen Gesetzes als so wenig wahrscheinlich erkennen, dass sie keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat: Der Gesetzgeber verfolgt mit §209a Abs1 BAO – in verfassungsrechtlich unbedenklicher Weise – den Zweck, die Erledigung eines vom Steuerpflichtigen eingebrachten Rechtsmittels auch nach Ablauf der Verjährungsfrist zu ermöglichen, wobei es dem Steuerpflichtigen unbenommen ist, eine Beschwerde wieder zurückzunehmen (§256 BAO), und gegen eine allfällige Säumnis des Verwaltungsgerichtes hinreichende Rechtsbehelfe zur Verfügung stehen.
Entscheidungstexte
Schlagworte
VfGH / Ablehnung, Abgaben, Verjährung, Steuerschuld, Säumnis, VerwaltungsgerichtEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VFGH:2025:E1168.2024Zuletzt aktualisiert am
30.06.2025