RS Vwgh 2025/3/24 Ra 2022/12/0158

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Veröffentlicht am 24.03.2025
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AVG §56
BDG 1979 §38
BDG 1979 §38 Abs2
BDG 1979 §40
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2022/12/0159

Rechtssatz

Die dauerhafte Änderung der Dienststellenzugehörigkeit und/oder die dauerhafte Änderung der Verwendung des Revisionswerbers unter (verschlechternder) Abänderung seiner Verwendungsgruppenzugehörigkeit stellt eine Versetzung beziehungsweise (qualifizierte) Verwendungsänderung dar, die der Bescheidform bedarf und den Kautelen der §§ 38 und 40 BDG 1979 unterliegt. Sie setzt damit das Vorliegen eines wichtigen dienstlichen Interesses voraus (§ 38 Abs. 2 BDG 1979), welches etwa in einer - nicht als unsachlich zu wertenden - Organisationsänderung begründet sein kann. Die Dienstbehörde ist verpflichtet, im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht, von mehreren Möglichkeiten einer neuen Verwendung des Beamten die für ihn Schonendste zu wählen (VwGH 13.11.2013, 2013/12/0004, 0039; VwGH 13.11.2013, 2013/12/0026).Die dauerhafte Änderung der Dienststellenzugehörigkeit und/oder die dauerhafte Änderung der Verwendung des Revisionswerbers unter (verschlechternder) Abänderung seiner Verwendungsgruppenzugehörigkeit stellt eine Versetzung beziehungsweise (qualifizierte) Verwendungsänderung dar, die der Bescheidform bedarf und den Kautelen der Paragraphen 38 und 40 BDG 1979 unterliegt. Sie setzt damit das Vorliegen eines wichtigen dienstlichen Interesses voraus (Paragraph 38, Absatz 2, BDG 1979), welches etwa in einer - nicht als unsachlich zu wertenden - Organisationsänderung begründet sein kann. Die Dienstbehörde ist verpflichtet, im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht, von mehreren Möglichkeiten einer neuen Verwendung des Beamten die für ihn Schonendste zu wählen (VwGH 13.11.2013, 2013/12/0004, 0039; VwGH 13.11.2013, 2013/12/0026).

Schlagworte

Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung Feststellungsbescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2022120158.L08

Im RIS seit

22.04.2025

Zuletzt aktualisiert am

22.04.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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