RS Vwgh 2025/2/27 Ra 2022/11/0167

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.02.2025
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Index

L83009 Wohnbauförderung Wien
L83049 Wohnhaussanierung Wien
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 §29 Z1
EStG 1988 §34
Wohnbauförderungs- und WohnhaussanierungsG Wr 1989 §2 Z14
  1. EStG 1988 § 29 heute
  2. EStG 1988 § 29 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. EStG 1988 § 29 gültig von 01.04.2012 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2012
  4. EStG 1988 § 29 gültig von 31.12.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. EStG 1988 § 29 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  6. EStG 1988 § 29 gültig von 01.01.2004 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. EStG 1988 § 29 gültig von 01.01.2004 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2002
  8. EStG 1988 § 29 gültig von 21.08.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  9. EStG 1988 § 29 gültig von 05.10.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2002
  10. EStG 1988 § 29 gültig von 11.07.2002 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  11. EStG 1988 § 29 gültig von 27.06.2001 bis 10.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  12. EStG 1988 § 29 gültig von 30.12.2000 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  13. EStG 1988 § 29 gültig von 15.07.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  14. EStG 1988 § 29 gültig von 30.07.1988 bis 14.07.1999
  1. EStG 1988 § 34 heute
  2. EStG 1988 § 34 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. EStG 1988 § 34 gültig von 10.10.2024 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2024
  4. EStG 1988 § 34 gültig von 23.12.2023 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2023
  5. EStG 1988 § 34 gültig von 28.10.2022 bis 22.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2022
  6. EStG 1988 § 34 gültig von 30.10.2019 bis 27.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  7. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.2019 bis 29.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  8. EStG 1988 § 34 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  9. EStG 1988 § 34 gültig von 15.12.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  10. EStG 1988 § 34 gültig von 08.12.2011 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2011
  11. EStG 1988 § 34 gültig von 31.12.2010 bis 07.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  12. EStG 1988 § 34 gültig von 16.06.2010 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  13. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.2009 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2009
  14. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2009
  15. EStG 1988 § 34 gültig von 21.08.2003 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  16. EStG 1988 § 34 gültig von 05.10.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2002
  17. EStG 1988 § 34 gültig von 27.06.2001 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  18. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1999 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/1998
  19. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/1998
  20. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  21. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/1997
  22. EStG 1988 § 34 gültig von 10.01.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  23. EStG 1988 § 34 gültig von 01.06.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  24. EStG 1988 § 34 gültig von 01.05.1996 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  25. EStG 1988 § 34 gültig von 01.12.1993 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  26. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1993 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 312/1992
  27. EStG 1988 § 34 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 44/1992
  28. EStG 1988 § 34 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 312/1992
  29. EStG 1988 § 34 gültig von 30.12.1989 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  30. EStG 1988 § 34 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des VwGH umfasst der Einkommensbegriff des § 2 Z 14 WWFSG 1989 infolge des Verweises auf § 29 Z 1 2. Satz EStG 1988 demgemäß auch vom Förderungswerber bezogene Unterhaltsleistungen; diese sind also dem Einkommen des Förderungswerbers hinzuzurechnen, nicht aber bloß "fiktive", tatsächlich nicht bezogene Unterhaltsleistungen (vgl. VwGH 26.4.2018, Ra 2016/11/0154, Rn. 34, unter Hinweis auf VwGH 11.12.2012, 2011/05/0088). Nichts entscheidend anderes gilt für die Frage, ob vom Förderungswerber geleistete Unterhaltszahlungen bei Ermittlung des nach § 2 Z 14 WWFSG 1989 maßgeblichen Einkommens abzuziehen sind: Vermindern (nicht schon bei der Einkommensermittlung gemäß § 34 EStG 1988 in Abzug gebrachte) "Alimentationszahlungen" gemäß § 29 Z 1 2. Satz EStG 1988, also im vorliegenden wohnbeihilferechtlichen Kontext "an eine gesetzlich unterhaltsberechtigte Person" geleistete Zahlungen, das der Ermittlung der Wohnbeihilfe zu Grunde zu legende Einkommen, ist für die Abziehbarkeit solcher Zahlungen maßgeblich, ob der Zahlungsempfänger gesetzlich unterhaltsberechtigt gegenüber dem Leistenden ist und ob Zahlungen tatsächlich geleistet werden. Demgegenüber verlangt das Gesetz nicht das Bestehen eines Exekutionstitels (etwa eines vor dem Pflegschaftsgericht oder dem Jugendwohlfahrtsträger geschlossenen Vergleichs) gegen den gesetzlich Unterhaltsverpflichteten.Nach der Rechtsprechung des VwGH umfasst der Einkommensbegriff des Paragraph 2, Ziffer 14, WWFSG 1989 infolge des Verweises auf Paragraph 29, Ziffer eins, 2. Satz EStG 1988 demgemäß auch vom Förderungswerber bezogene Unterhaltsleistungen; diese sind also dem Einkommen des Förderungswerbers hinzuzurechnen, nicht aber bloß "fiktive", tatsächlich nicht bezogene Unterhaltsleistungen vergleiche VwGH 26.4.2018, Ra 2016/11/0154, Rn. 34, unter Hinweis auf VwGH 11.12.2012, 2011/05/0088). Nichts entscheidend anderes gilt für die Frage, ob vom Förderungswerber geleistete Unterhaltszahlungen bei Ermittlung des nach Paragraph 2, Ziffer 14, WWFSG 1989 maßgeblichen Einkommens abzuziehen sind: Vermindern (nicht schon bei der Einkommensermittlung gemäß Paragraph 34, EStG 1988 in Abzug gebrachte) "Alimentationszahlungen" gemäß Paragraph 29, Ziffer eins, 2. Satz EStG 1988, also im vorliegenden wohnbeihilferechtlichen Kontext "an eine gesetzlich unterhaltsberechtigte Person" geleistete Zahlungen, das der Ermittlung der Wohnbeihilfe zu Grunde zu legende Einkommen, ist für die Abziehbarkeit solcher Zahlungen maßgeblich, ob der Zahlungsempfänger gesetzlich unterhaltsberechtigt gegenüber dem Leistenden ist und ob Zahlungen tatsächlich geleistet werden. Demgegenüber verlangt das Gesetz nicht das Bestehen eines Exekutionstitels (etwa eines vor dem Pflegschaftsgericht oder dem Jugendwohlfahrtsträger geschlossenen Vergleichs) gegen den gesetzlich Unterhaltsverpflichteten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2022110167.L02

Im RIS seit

25.03.2025

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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