RS Vwgh 2024/12/11 Ra 2023/05/0208

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.12.2024
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs2
AVG §13 Abs5
AVG §13 idF 2008/I/005
VwGVG 2014 §17
VwRallg
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2023/05/0209
Ra 2023/05/0210

Rechtssatz

Den Gesetzesmaterialien zur Neufassung des § 13 AVG durch BGBl. I Nr. 5/2008 ist zur näheren Ausgestaltung der vom VfGH (VfSlg. 19.849/2014, Punkt III.2.1.3.) angesprochenen Publizität einer organisatorischen Beschränkung keine explizite Aussage zu entnehmen. Sie ziehen allerdings in ihren Ausführungen zu § 13 Abs. 5 AVG (Bekanntgabe der Amtsstunden im Internet und an der Amtstafel) grundsätzliche Parallelen zur analogen Einbringung von Anträgen mittels eines Einlaufkastens, der entsprechende Beschränkungen (z.B. Angabe eines Entleerungszeitpunktes) "durch Hinweise beim Briefschlitz" aufweisen könne (s. ErlRV 294 BlgNR 23. GP, 11). Auch hier wird die Maßgeblichkeit des Empfängerhorizonts ersichtlich, die ebenso für Kundmachungen im Internet zu gelten hat. Aus den Materialien ergibt sich darüber hinaus die Intention des Gesetzgebers, Verfristungen hintanzuhalten. So wird zur Adressierung eines Anbringens an eine andere als die bekanntgemachte E-Mail-Adresse ausgeführt, dass in den innerorganisatorischen Vorschriften regelmäßig Vorsorge dafür getroffen sei, dass Fälle wie eine verspätete Weiterleitung an die bekanntgemachte Adresse möglichst nicht eintreten würden.Den Gesetzesmaterialien zur Neufassung des Paragraph 13, AVG durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 2008, ist zur näheren Ausgestaltung der vom VfGH (VfSlg. 19.849/2014, Punkt römisch drei.2.1.3.) angesprochenen Publizität einer organisatorischen Beschränkung keine explizite Aussage zu entnehmen. Sie ziehen allerdings in ihren Ausführungen zu Paragraph 13, Absatz 5, AVG (Bekanntgabe der Amtsstunden im Internet und an der Amtstafel) grundsätzliche Parallelen zur analogen Einbringung von Anträgen mittels eines Einlaufkastens, der entsprechende Beschränkungen (z.B. Angabe eines Entleerungszeitpunktes) "durch Hinweise beim Briefschlitz" aufweisen könne (s. ErlRV 294 BlgNR 23. GP, 11). Auch hier wird die Maßgeblichkeit des Empfängerhorizonts ersichtlich, die ebenso für Kundmachungen im Internet zu gelten hat. Aus den Materialien ergibt sich darüber hinaus die Intention des Gesetzgebers, Verfristungen hintanzuhalten. So wird zur Adressierung eines Anbringens an eine andere als die bekanntgemachte E-Mail-Adresse ausgeführt, dass in den innerorganisatorischen Vorschriften regelmäßig Vorsorge dafür getroffen sei, dass Fälle wie eine verspätete Weiterleitung an die bekanntgemachte Adresse möglichst nicht eintreten würden.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023050208.L02

Im RIS seit

28.01.2025

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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