RS Vwgh 2024/11/12 Ro 2022/07/0003

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.11.2024
beobachten
merken

Index

E000 EU- Recht allgemein
E3R E03301000
E3R E03304000
E3R E03503000
E6J
10/07 Verwaltungsgerichtshof
55 Wirtschaftslenkung

Norm

DirektzahlungsV 2015 §13 Abs1
EURallg
MOG RinderkennzeichnungsV 2008 §6 Abs1a
VwGG §42 Abs1
32000R1760 Rindfleisch Kennzeichnung Etikettierung
32000R1760 Rindfleisch Kennzeichnung Etikettierung Art7 Abs1
32014R0640 GAP-FinanzierungErgV Art2 Abs1 Z18
62023CJ0350 Vorstand für den Geschäftsbereich II der Agrarmarkt Austria VORAB
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Eine Unterlassung der rechtzeitigen Meldung nach § 6 Abs. 1a der Rinderkennzeichnungs-Verordnung 2008 stellt einen Verstoß gegen die in der Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 vorgesehene Kennzeichnung und Registrierung dar, sodass die betreffenden Tiere grundsätzlich nicht als unter die Kategorie "ermitteltes Tier" im Sinn von Art. 2 Abs. 1 Unterabs. 2 Nr. 18 Delegierte Verordnung Nr. 640/2014 fallend angesehen werden können. Nach § 13 Abs. 1 zweiter Satz Direktzahlungs-Verordnung 2015 gilt - in Entsprechung von Art. 53 Abs. 4 Unterabs. 2 Delegierte Verordnung Nr. 639/2014 - ein Tier allerdings auch dann als prämienfähig, wenn die Angaben gemäß Art. 7 Abs. 1 zweiter Gedankenstrich Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 am ersten Tag der Alpung des betreffenden Tiers mitgeteilt worden sind.Eine Unterlassung der rechtzeitigen Meldung nach Paragraph 6, Absatz eins a, der Rinderkennzeichnungs-Verordnung 2008 stellt einen Verstoß gegen die in der Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 vorgesehene Kennzeichnung und Registrierung dar, sodass die betreffenden Tiere grundsätzlich nicht als unter die Kategorie "ermitteltes Tier" im Sinn von Artikel 2, Absatz eins, Unterabs. 2 Nr. 18 Delegierte Verordnung Nr. 640/2014 fallend angesehen werden können. Nach Paragraph 13, Absatz eins, zweiter Satz Direktzahlungs-Verordnung 2015 gilt - in Entsprechung von Artikel 53, Absatz 4, Unterabs. 2 Delegierte Verordnung Nr. 639/2014 - ein Tier allerdings auch dann als prämienfähig, wenn die Angaben gemäß Artikel 7, Absatz eins, zweiter Gedankenstrich Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 am ersten Tag der Alpung des betreffenden Tiers mitgeteilt worden sind.

Gerichtsentscheidung

EuGH 62023CJ0350 Vorstand für den Geschäftsbereich II der Agrarmarkt Austria VORAB

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Verordnung EURallg5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RO2022070003.J01

Im RIS seit

10.12.2024

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten