RS OGH 2023/5/16 3R37/23z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.05.2023
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Norm

FBG §24
FBG §2 Abs1
UGB §106
UGB §107 Abs1
UGB §161 Abs2
  1. FBG § 24 heute
  2. FBG § 24 gültig ab 01.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. FBG § 24 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2006
  4. FBG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. FBG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  6. FBG § 24 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2001
  1. FBG § 2 heute
  2. FBG § 2 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2023
  3. FBG § 2 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  4. FBG § 2 gültig von 08.10.2004 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2004
  5. FBG § 2 gültig von 01.10.1995 bis 07.10.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 521/1995
  6. FBG § 2 gültig von 01.09.1993 bis 30.09.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 694/1993
  7. FBG § 2 gültig von 01.01.1991 bis 31.08.1993
  1. UGB § 106 heute
  2. UGB § 106 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. UGB § 106 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  1. UGB § 107 heute
  2. UGB § 107 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. UGB § 107 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Gelingt es den von der Androhung einer Zwangs(Beuge)strafe betroffenen Kommanditist:innen einer KG, begründete Zweifel an der Rechtswirksamkeit des Beitritts einer unbeschränkt haftenden Gesellschafterin zu argumentieren, ist das gegen sie zwecks Erzwingung ihrer öffentlich-rechtlichen Anmeldepflicht (§§ 107 Abs 1, 161 Abs 2 UGB) betreffend den Stand der Gesellschafter:innen geführte Zwangs(Beuge)strafverfahren einzustellen. Das korrespondierende Eintragungsbegehren der übrigen Gesellschafter:innen ist dann mangels Unterfertigung durch alle Gesellschafter:innen abzuweisen. Die antragstellenden Gesellschafter:innen sind gegen die Einstellung des Zwangs(Beuge)strafverfahrens nicht rekurslegitimiert.Gelingt es den von der Androhung einer Zwangs(Beuge)strafe betroffenen Kommanditist:innen einer KG, begründete Zweifel an der Rechtswirksamkeit des Beitritts einer unbeschränkt haftenden Gesellschafterin zu argumentieren, ist das gegen sie zwecks Erzwingung ihrer öffentlich-rechtlichen Anmeldepflicht (Paragraphen 107, Absatz eins, 161, Absatz 2, UGB) betreffend den Stand der Gesellschafter:innen geführte Zwangs(Beuge)strafverfahren einzustellen. Das korrespondierende Eintragungsbegehren der übrigen Gesellschafter:innen ist dann mangels Unterfertigung durch alle Gesellschafter:innen abzuweisen. Die antragstellenden Gesellschafter:innen sind gegen die Einstellung des Zwangs(Beuge)strafverfahrens nicht rekurslegitimiert.

Entscheidungstexte

  • 3 R 37/23z
    Entscheidungstext OLG Innsbruck Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.05.2023 3 R 37/23z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0819:2023:RI0100154

Im RIS seit

01.08.2023

Zuletzt aktualisiert am

01.08.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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