RS Vwgh 2023/6/15 Ra 2021/12/0051

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Veröffentlicht am 15.06.2023
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §38
BDG 1979 §40
VwGG §42 Abs2 Z1
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Entsprechende verwaltungsgerichtliche Feststellungen vorausgesetzt, kann eine Organisationsänderung, die zu einer Änderung der Identität der Dienststelle führt, sofern sie nicht unsachlich ist, grundsätzlich ein wichtiges dienstliches Interesse für eine Versetzung begründen und zwar unabhängig davon, ob an der neu geschaffenen Dienststelle Arbeitsplätze existieren, die im Hinblick auf ihre Arbeitsplatzbeschreibung dem vom Beamten bisher innegehabten Arbeitsplatz entsprechen (vgl. VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125). Maßgeblich für die Anwendbarkeit dieser Rechtsprechung ist somit der für eine Versetzung essentielle Wechsel der Dienststelle (vgl. VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125; 2.7.2019, Ra 2019/12/0014; 29.7.2021, Ra 2021/12/0046). Im Zusammenhang mit der Frage, wann eine Organisationseinheit (Dienststelle) als untergegangen zu betrachten ist, liegt eine Organisationsänderung, die zur Änderung der Identität einer Organisationseinheit führt, jedenfalls dann vor, wenn sich die Aufgaben der gesamten Organisationseinheit um mehr als 25 % geändert haben (vgl. VwGH 2.7.2019, Ra 2019/12/0014 ; VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125; VwGH 21.3.2017, Ra 2016/12/0121).Entsprechende verwaltungsgerichtliche Feststellungen vorausgesetzt, kann eine Organisationsänderung, die zu einer Änderung der Identität der Dienststelle führt, sofern sie nicht unsachlich ist, grundsätzlich ein wichtiges dienstliches Interesse für eine Versetzung begründen und zwar unabhängig davon, ob an der neu geschaffenen Dienststelle Arbeitsplätze existieren, die im Hinblick auf ihre Arbeitsplatzbeschreibung dem vom Beamten bisher innegehabten Arbeitsplatz entsprechen vergleiche VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125). Maßgeblich für die Anwendbarkeit dieser Rechtsprechung ist somit der für eine Versetzung essentielle Wechsel der Dienststelle vergleiche VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125; 2.7.2019, Ra 2019/12/0014; 29.7.2021, Ra 2021/12/0046). Im Zusammenhang mit der Frage, wann eine Organisationseinheit (Dienststelle) als untergegangen zu betrachten ist, liegt eine Organisationsänderung, die zur Änderung der Identität einer Organisationseinheit führt, jedenfalls dann vor, wenn sich die Aufgaben der gesamten Organisationseinheit um mehr als 25 % geändert haben vergleiche VwGH 2.7.2019, Ra 2019/12/0014 ; VwGH 17.4.2013, 2012/12/0125; VwGH 21.3.2017, Ra 2016/12/0121).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RA2021120051.L01

Im RIS seit

18.07.2023

Zuletzt aktualisiert am

20.07.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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