RS Vwgh 2022/12/13 Ro 2019/16/0006

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.12.2022
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Index

20/13 Sonstiges allgemeines Privatrecht
32/06 Verkehrsteuern
33 Bewertungsrecht

Norm

BauRG 1912 §6 Abs1
BauRG 1912 §9
BewG 1955 §10
GrEStG 1987 §2 Abs2 Z1
GrEStG 1987 §4 Abs1
  1. GrEStG 1987 § 4 heute
  2. GrEStG 1987 § 4 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. GrEStG 1987 § 4 gültig von 01.07.2025 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  4. GrEStG 1987 § 4 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2015
  5. GrEStG 1987 § 4 gültig von 01.01.2016 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  6. GrEStG 1987 § 4 gültig von 29.12.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2015
  7. GrEStG 1987 § 4 gültig von 31.05.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2014
  8. GrEStG 1987 § 4 gültig von 31.12.2009 bis 30.05.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  9. GrEStG 1987 § 4 gültig von 27.06.2008 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2008
  10. GrEStG 1987 § 4 gültig von 17.07.1987 bis 26.06.2008

Beachte


Besprechung in:
Besprechung in: ÖStZ 1-2/2023, S. 7-14;

Rechtssatz

Der gemeine Wert des Grundstücks ist nicht mit dem gemeinen Wert des Baurechts gleichzusetzen. Das gilt nicht nur für den mit dem Baurecht belasteten Grund und Boden, sondern auch für ein als Zugehör des Baurechts geltendes, miterworbenes Gebäude (§ 6 Abs. 1 BauRG 1912), das nach Erlöschen des Baurechts an den Grundeigentümer zurückfällt (§ 9 BauRG 1912). Der gemeine Wert des Baurechts ist eigenständig nach § 10 BewG 1955 zu ermitteln. Damit kommt es auf den Preis an, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr (am freien Markt) - unter zueinander fremden Personen - für die Einräumung eines solchen Baurechts einschließlich eines mitübertragenen Gebäudes (z.B. bei Einmalerlag) gezahlt würde, wobei ungewöhnliche und persönliche Verhältnisse auszublenden sind (VwGH 11.9.2018, Ra 2017/16/0005).Der gemeine Wert des Grundstücks ist nicht mit dem gemeinen Wert des Baurechts gleichzusetzen. Das gilt nicht nur für den mit dem Baurecht belasteten Grund und Boden, sondern auch für ein als Zugehör des Baurechts geltendes, miterworbenes Gebäude (Paragraph 6, Absatz eins, BauRG 1912), das nach Erlöschen des Baurechts an den Grundeigentümer zurückfällt (Paragraph 9, BauRG 1912). Der gemeine Wert des Baurechts ist eigenständig nach Paragraph 10, BewG 1955 zu ermitteln. Damit kommt es auf den Preis an, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr (am freien Markt) - unter zueinander fremden Personen - für die Einräumung eines solchen Baurechts einschließlich eines mitübertragenen Gebäudes (z.B. bei Einmalerlag) gezahlt würde, wobei ungewöhnliche und persönliche Verhältnisse auszublenden sind (VwGH 11.9.2018, Ra 2017/16/0005).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RO2019160006.J04

Im RIS seit

01.02.2023

Zuletzt aktualisiert am

20.04.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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