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32/06 VerkehrsteuernNorm
GrEStG 1987 §2 Abs2 Z1Beachte
Rechtssatz
Aus § 4 Abs. 1 GrEStG 1987 idF BGBl. I Nr. 163/2015 folgt mangels einer spezielleren Regelung, dass die Grunderwerbsteuer für die Einräumung eines Baurechts grundsätzlich von der Gegenleistung, mindestens jedoch vom Grundstückswert zu bemessen ist. Weist der Steuerschuldner einen geringeren gemeinen Wert des Baurechts nach, so bildet dieser die Grunderwerbsteuerbemessungsgrundlage (vgl. bereits zur Anwendbarkeit der Vorgängerregelung des § 4 GrEStG 1987 idF BGBl. I Nr. 36/2014 auf die Einräumung von Baurechten VwGH 11.9.2018, Ra 2017/16/0005).Aus Paragraph 4, Absatz eins, GrEStG 1987 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 163 aus 2015, folgt mangels einer spezielleren Regelung, dass die Grunderwerbsteuer für die Einräumung eines Baurechts grundsätzlich von der Gegenleistung, mindestens jedoch vom Grundstückswert zu bemessen ist. Weist der Steuerschuldner einen geringeren gemeinen Wert des Baurechts nach, so bildet dieser die Grunderwerbsteuerbemessungsgrundlage vergleiche bereits zur Anwendbarkeit der Vorgängerregelung des Paragraph 4, GrEStG 1987 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 36 aus 2014, auf die Einräumung von Baurechten VwGH 11.9.2018, Ra 2017/16/0005).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2022:RO2019160005.J06Im RIS seit
01.02.2023Zuletzt aktualisiert am
20.04.2023