RS Vwgh 2022/3/17 Ra 2019/11/0120

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Veröffentlicht am 17.03.2022
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Index

L67003 Ausländergrunderwerb Grundverkehr Niederösterreich
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §46
B-VG Art133 Abs4
GVG NÖ 2007 §6 Abs2 Z4
VwGG §34 Abs1

Rechtssatz

Soweit der Revisionswerber vorbringt, es fehle Rechtsprechung des VwGH zur Frage, nach welcher Methode der ortsübliche Verkehrswert im Sinn des § 6 Abs. 2 Z 4 NÖ GVG 2007 zu ermitteln sei, ist ihm entgegenzuhalten, dass es sich bei der Bewertung der Tauglichkeit der Wertermittlungsmethode um eine Beweisfrage (Unbeschränktheit der Beweismittel; vgl. etwa VwGH 16.6.2014, Ro 2014/11/0069; 21.4.2017, Ro 2016/11/0004) handelt, die der einzelfallbezogenen Beurteilung des VwG obliegt.

Schlagworte

Grundsatz der Unbeschränktheit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019110120.L02

Im RIS seit

25.04.2022

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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