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10/07 Verfassungs- und VerwaltungsgerichtsbarkeitNorm
B-VG Art83 Abs2Leitsatz
Verletzung im Recht auf ein Verfahren vor dem gesetzlichen Richter durch Entscheidung eines Landesverwaltungsgerichts entgegen der Sperrwirkung eines vom Verwaltungsgerichtshof gefassten Beschlusses nach §38a VwGGRechtssatz
Aus der E des VfGH v 03.03.2021, E 4041/2020, ergibt sich auch für die vorliegende Beschwerde, dass das LVwG die Entscheidung vom 17.11.2020 entgegen der Sperrwirkung des Beschlusses des VwGH vom 27.04.2020, Ra 2020/17/0013-7, fasste: Das LVwG traf nach Kundmachung des Beschlusses des VwGH im Bundesgesetzblatt I 55/2020 am 20.06.2020 eine die (Beschwerde-)Sache der Beschwerdeführerin erledigende Entscheidung, in der es die im Punkt II des Beschlusses des VwGH genannten Rechtsvorschriften des §52 Abs2 dritter Strafsatz GSpG anzuwenden und die in Punkt I des Beschlusses des VwGH vom 27.04.2020 genannten Rechtsfragen zu beurteilen hatte.Aus der E des VfGH v 03.03.2021, E 4041/2020, ergibt sich auch für die vorliegende Beschwerde, dass das LVwG die Entscheidung vom 17.11.2020 entgegen der Sperrwirkung des Beschlusses des VwGH vom 27.04.2020, Ra 2020/17/0013-7, fasste: Das LVwG traf nach Kundmachung des Beschlusses des VwGH im Bundesgesetzblatt römisch eins 55/2020 am 20.06.2020 eine die (Beschwerde-)Sache der Beschwerdeführerin erledigende Entscheidung, in der es die im Punkt römisch zwei des Beschlusses des VwGH genannten Rechtsvorschriften des §52 Abs2 dritter Strafsatz GSpG anzuwenden und die in Punkt römisch eins des Beschlusses des VwGH vom 27.04.2020 genannten Rechtsfragen zu beurteilen hatte.
Entscheidungstexte
Schlagworte
Verwaltungsgerichtshof, Kundmachung, Bindung (der Verwaltungsgerichte an VwGH), Glücksspiel, VerwaltungsstrafrechtEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VFGH:2021:E4501.2020Zuletzt aktualisiert am
15.03.2022