RS Vwgh 1984/6/27 82/16/0081

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.06.1984
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Index

Grunderwerbsteuer
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
32/06 Verkehrsteuern

Norm

BAO §217 Abs1
BAO §217 Abs2
BAO §230 Abs5
BAO §238 Abs1
BAO §299
GrEStG 1955 §19
  1. BAO § 217 heute
  2. BAO § 217 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. BAO § 217 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. BAO § 217 gültig von 14.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2010
  5. BAO § 217 gültig von 21.08.2003 bis 13.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. BAO § 217 gültig von 30.12.2000 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  7. BAO § 217 gültig von 01.01.1995 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  8. BAO § 217 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 557/1985
  1. BAO § 217 heute
  2. BAO § 217 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. BAO § 217 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. BAO § 217 gültig von 14.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2010
  5. BAO § 217 gültig von 21.08.2003 bis 13.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. BAO § 217 gültig von 30.12.2000 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  7. BAO § 217 gültig von 01.01.1995 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  8. BAO § 217 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 557/1985
  1. BAO § 230 heute
  2. BAO § 230 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. BAO § 230 gültig von 01.09.2019 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  4. BAO § 230 gültig von 26.06.2002 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  5. BAO § 230 gültig von 30.12.2000 bis 25.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  6. BAO § 230 gültig von 27.08.1994 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  7. BAO § 230 gültig von 01.01.1989 bis 26.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1988
  8. BAO § 230 gültig von 01.12.1987 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 312/1987
  9. BAO § 230 gültig von 19.04.1980 bis 30.11.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. BAO § 238 heute
  2. BAO § 238 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. BAO § 238 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. BAO § 238 gültig von 27.06.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  5. BAO § 238 gültig von 20.12.2003 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2003
  6. BAO § 238 gültig von 01.12.1987 bis 19.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 312/1987
  7. BAO § 238 gültig von 19.04.1980 bis 30.11.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. BAO § 299 heute
  2. BAO § 299 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 299 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  4. BAO § 299 gültig von 20.12.2003 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2003
  5. BAO § 299 gültig von 01.01.2003 bis 19.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  6. BAO § 299 gültig von 19.04.1980 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
82/16/0083

Rechtssatz

Zwar erfährt der einmal eingetretene Fälligkeitstag durch Bewilligung einer Zufristung nach § 212 BAO keine Änderung; es wird vielmehr lediglich der Tag der Entrichtung mit einer die Säumnisfolgen hemmenden Wirkung hinausgeschoben (Hinweis E 21.1.1971, 749/70). Dies gilt jedoch dann nicht, wenn die Abgabenfestsetzung durch eine aufhebende Berufungsvorentscheidung aus dem Rechtsbestand beseitigt wurde, in der Folge jedoch die Berufungsvorentscheidung ihrerseits gemäß § 299 BAO im Aufsichtswege aufgehoben wurde. In diesem Fall (hier: Grunderwerbsteuer) beginnt mit der Zustellung des Aufhebungsbescheides gemäß § 299 BAO die Einmonatsfrist des § 19 GrEStG neuerlich zu laufen. Ein Säumniszuschlag konnte daher erst dann nicht verwirkt sein, wenn der Abgabepflichtige entweder innerhalb DIESER Frist Zahlung leistete oder spätestens eine Woche vor Ablauf dieser Frist ein (neuerliches) Stundungsansuchen stellte. Auch die Frist zur Einhebungsverjährung nach § 238 Abs 1 BAO beginnt erst mit diesem Zeitpunkt (neu) zu laufen.Zwar erfährt der einmal eingetretene Fälligkeitstag durch Bewilligung einer Zufristung nach Paragraph 212, BAO keine Änderung; es wird vielmehr lediglich der Tag der Entrichtung mit einer die Säumnisfolgen hemmenden Wirkung hinausgeschoben (Hinweis E 21.1.1971, 749/70). Dies gilt jedoch dann nicht, wenn die Abgabenfestsetzung durch eine aufhebende Berufungsvorentscheidung aus dem Rechtsbestand beseitigt wurde, in der Folge jedoch die Berufungsvorentscheidung ihrerseits gemäß Paragraph 299, BAO im Aufsichtswege aufgehoben wurde. In diesem Fall (hier: Grunderwerbsteuer) beginnt mit der Zustellung des Aufhebungsbescheides gemäß Paragraph 299, BAO die Einmonatsfrist des Paragraph 19, GrEStG neuerlich zu laufen. Ein Säumniszuschlag konnte daher erst dann nicht verwirkt sein, wenn der Abgabepflichtige entweder innerhalb DIESER Frist Zahlung leistete oder spätestens eine Woche vor Ablauf dieser Frist ein (neuerliches) Stundungsansuchen stellte. Auch die Frist zur Einhebungsverjährung nach Paragraph 238, Absatz eins, BAO beginnt erst mit diesem Zeitpunkt (neu) zu laufen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982160081.X04

Im RIS seit

13.11.2020

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2020
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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