TE Vwgh Beschluss 2019/12/20 Ra 2019/04/0113

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Veröffentlicht am 20.12.2019
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §24 Abs1
VwGG §26 Abs1
VwGG §34 Abs1
  1. VwGG § 24 heute
  2. VwGG § 24 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  3. VwGG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 24 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 24 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 24 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. VwGG § 24 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VwGG § 24 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  9. VwGG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  10. VwGG § 24 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/1999
  11. VwGG § 24 gültig von 01.09.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  12. VwGG § 24 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Handstanger sowie Hofrätin Mag. Hainz-Sator und Hofrat Dr. Pürgy als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Sowa, über die Revision des Dr. J J in W, gegen die Erkenntnisse des Verwaltungsgerichts Wien vom 10. Juli 2019, Zlen. 1.) VGW-221/008/4357/2019/VOR-4, 2.) VGW- 221/00(/4358/2019/VOR-1 und 3.) VGW-221/008/4359/2019/VOR-1, betreffend Untersagung der Gewerbeausübung (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Magistrat der Stadt Wien), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Revision wird als verspätet zurückgewiesen.

Begründung

1 Der Revisionswerber meldete jeweils mit Wirkung vom 20. August 2018 bei der belangten Behörde die Gewerbe "Sprachdienstleistungen", "Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation" und die "Überlassung von Arbeitskräften" an.

2 Die belangte Behörde sprach jeweils mit (getrenntem) Bescheid vom 15. Jänner 2019 hinsichtlich der angemeldeten Gewerbe aus, dass die Voraussetzungen für die Ausübung nicht vorliegen würden und untersagte jeweils die Ausübung des betreffenden Gewerbes.

3 Mit den revisionsgegenständlichen Erkenntnissen je vom 10. Juli 2019 wies das Verwaltungsgericht Wien die Beschwerden des Revisionswerbers gegen diese behördlichen Entscheidungen ab und bestätigte die bekämpften Bescheide.

4 Die Erkenntnisse des Verwaltungsgerichts Wien wurden dem Revisionswerber jeweils am 16. Juli 2019 zugestellt. Die sechswöchige Revisionsfrist (§ 26 Abs. 1 VwGG) endete ausgehend von diesem - vom Revisionswerber in der über Aufforderung des Verwaltungsgerichtshofs vom 4. November 2019 erstatteten Stellungnahme unbestritten gebliebenen - Zustelldatum am 27. August 2019.4 Die Erkenntnisse des Verwaltungsgerichts Wien wurden dem Revisionswerber jeweils am 16. Juli 2019 zugestellt. Die sechswöchige Revisionsfrist (Paragraph 26, Absatz eins, VwGG) endete ausgehend von diesem - vom Revisionswerber in der über Aufforderung des Verwaltungsgerichtshofs vom 4. November 2019 erstatteten Stellungnahme unbestritten gebliebenen - Zustelldatum am 27. August 2019.

5 Der Revisionswerber brachte jedoch erst am 16. September 2019 die verfahrensgegenständliche Revision, die sich erkennbar gegen alle drei erwähnten verwaltungsgerichtlichen Erkenntnisse richtet, direkt beim Verwaltungsgerichtshof ein. Diese langte nach Weiterleitung an das gemäß § 24 Abs. 1 VwGG zuständige Eingangsgericht (Verwaltungsgericht Wien) erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bei diesem ein und erweist sich sohin als verspätet.5 Der Revisionswerber brachte jedoch erst am 16. September 2019 die verfahrensgegenständliche Revision, die sich erkennbar gegen alle drei erwähnten verwaltungsgerichtlichen Erkenntnisse richtet, direkt beim Verwaltungsgerichtshof ein. Diese langte nach Weiterleitung an das gemäß Paragraph 24, Absatz eins, VwGG zuständige Eingangsgericht (Verwaltungsgericht Wien) erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bei diesem ein und erweist sich sohin als verspätet.

6 Die Revision ist vor diesem Hintergrund - ohne weiteres Verbesserungsverfahren - als verspätet zurückzuweisen.

Wien, am 20. Dezember 2019

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2019:RA2019040113.L01

Im RIS seit

22.05.2020

Zuletzt aktualisiert am

22.05.2020
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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