Entscheidungsdatum
30.04.2018Norm
BörseG 1989 §18 Z1Spruch
W204 2162418-1/22E
IM NAMEN DER REPUBLIK
Das Bundesverwaltungsgericht hat durch die Richterin Dr. Esther SCHNEIDER als Vorsitzende, den Richter Dr. Stefan KEZNICKL als Beisitzer und die Richterin Mag. Katharina DAVID als Beisitzerin über die Beschwerde des XXXX, vertreten durch DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH in 1010 Wien, gegen das Straferkenntnis der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) vom 16.03.2017 zu Zl. FMA-XXXX in einer Angelegenheit nach dem Börsegesetz zu Recht erkannt:Das Bundesverwaltungsgericht hat durch die Richterin Dr. Esther SCHNEIDER als Vorsitzende, den Richter Dr. Stefan KEZNICKL als Beisitzer und die Richterin Mag. Katharina DAVID als Beisitzerin über die Beschwerde des römisch 40 , vertreten durch DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH in 1010 Wien, gegen das Straferkenntnis der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) vom 16.03.2017 zu Zl. FMA-XXXX in einer Angelegenheit nach dem Börsegesetz zu Recht erkannt:
A)
I. Der Beschwerde wird in der Schuldfrage keine Folge gegeben. Spruchpunkt I. des angefochtenen Straferkenntnisses wird mit der Maßgabe bestätigt, dass aufgrund der fortgesetzten Tateinheit die ziffernmäßige Unterteilung entfällt und die vorgeworfenen Tathandlungen laufend von 1 bis 56 durchnummeriert werden.römisch eins. Der Beschwerde wird in der Schuldfrage keine Folge gegeben. Spruchpunkt römisch eins. des angefochtenen Straferkenntnisses wird mit der Maßgabe bestätigt, dass aufgrund der fortgesetzten Tateinheit die ziffernmäßige Unterteilung entfällt und die vorgeworfenen Tathandlungen laufend von 1 bis 56 durchnummeriert werden.
Der Beschwerde wird in der Straffrage insofern Folge gegeben, als die von der FMA insgesamt verhängte Strafe auf 14.400 Euro herabgesetzt wird. Die für den Fall der Uneinbringlichkeit der Geldstrafe verhängte Ersatzfreiheitsstrafe wird mit 72 Stunden bemessen.
Die Strafnorm lautet § 48 Abs 1 Z 7 BörseG 1989, BGBl Nr. 555/1989 idF BGBl I Nr. 184/2013, iVm § 18 Z 1 1. Fall BörseG 1989, BGBl Nr. 555/1989 idF BGBl I Nr. 124/2005, iVm § 12 Abs 2 Handelsregeln für das automatisierte Handelssystem XETRA(r) der Wiener Börse mit Stand vom 06.10.2014.Die Strafnorm lautet Paragraph 48, Absatz eins, Ziffer 7, BörseG 1989, Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 184 aus 2013,, in Verbindung mit Paragraph 18, Ziffer eins, 1. Fall BörseG 1989, Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 124 aus 2005,, in Verbindung mit Paragraph 12, Absatz 2, Handelsregeln für das automatisierte Handelssystem XETRA(r) der Wiener Börse mit Stand vom 06.10.2014.
II. Der Beschwerdeführer hat gem. § 64 Abs 2 VStG einen Beitrag von 1.440 Euro zum Verfahren vor der belangten Behörde zu leisten, das sind 10 % der nunmehr verhängten Strafe.römisch zwei. Der Beschwerdeführer hat gem. Paragraph 64, Absatz 2, VStG einen Beitrag von 1.440 Euro zum Verfahren vor der belangten Behörde zu leisten, das sind 10 % der nunmehr verhängten Strafe.
Daraus ergibt sich ein zu zahlender Gesamtbetrag von 15.840 Euro.
III. Die XXXX Company XXXX haftet gemäß § 9 Abs 7 VStG für die über den Beschwerdeführer verhängte Geldstrafe und die Verfahrenskosten zur ungeteilten Hand.römisch drei. Die römisch 40 Company römisch 40 haftet gemäß Paragraph 9, Absatz 7, VStG für die über den Beschwerdeführer verhängte Geldstrafe und die Verfahrenskosten zur ungeteilten Hand.
B)
Die Revision ist gemäß Art 133 Abs 4 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist gemäß Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig.
Text
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE:
I. Verfahrensgang:römisch eins. Verfahrensgang:
I.1. Das Straferkenntnis vom 16.03.2017, zugestellt am 20.03.2017, richtet sich gegen XXXX (im Folgenden BF) als Beschuldigten und enthält folgenden Spruch:römisch eins.1. Das Straferkenntnis vom 16.03.2017, zugestellt am 20.03.2017, richtet sich gegen römisch 40 (im Folgenden BF) als Beschuldigten und enthält folgenden Spruch:
"Sehr geehrter Herr XXXX!
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Sie haben dadurch folgende Rechtsvorschriften verletzt:
Ad I.1. und I.2.: § 48 Abs 1 Z 7 BörseG, BGBl Nr. 555/1989 idF BGBl I Nr. 184/2013, iVm § 18 Z 1 BörseG, BGBl Nr. 555/1989 idF BGBl I Nr. 124/2005, iVm § 12 Abs 2 Handelsregeln für das automatisierte Handelssystem XETRA(r) der Wiener Börse mit Stand vom 06.10.2014.Ad römisch eins.1. und römisch eins.2.: Paragraph 48, Absatz eins, Ziffer 7, BörseG, Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 184 aus 2013,, in Verbindung mit Paragraph 18, Ziffer eins, BörseG, Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 124 aus 2005,, in Verbindung mit Paragraph 12, Absatz 2, Handelsregeln für das automatisierte Handelssystem XETRA(r) der Wiener Börse mit Stand vom 06.10.2014.
Wegen dieser Verwaltungsübertretungen werden über Sie folgende Strafen verhängt:
Geldstrafe von
falls diese uneinbringlich ist, Ersatzfreiheitsstrafe von
Freiheitsstrafe von
Gemäß §§Gemäß Paragraphen
Ad I.1.1.: 300 Euro Ad I.1.2.: 300 Euro Ad I.1.3.: 300 Euro Ad I.1.4.: 300 Euro Ad I.1.5.: 300 Euro Ad I.1.6.: 300 Euro Ad I.1.7.: 300 Euro Ad I.1.8.: 300 Euro Ad I.1.9.: 300 Euro Ad I.1.10.: 300 Euro Ad I.1.11.: 300 Euro Ad I.1.12.: 300 Euro Ad I.1.13.: 300 Euro Ad I.1.14.: 300 Euro Ad I.1.15.: 300 Euro Ad I.1.16.: 300 Euro Ad I.1.17.: 300 Euro Ad I.1.18.: 300 Euro Ad I.1.19.: 300 Euro Ad I.1.20.: 300 Euro Ad I.1.21.: 300 Euro Ad I.1.22.: 300 Euro Ad I.1.23.: 300 Euro Ad I.1.24.: 300 Euro Ad I.1.25.: 300 Euro Ad I.1.26.: 300 Euro Ad I.1.27.: 300 Euro Ad I.1.28.: 300 Euro Ad I.1.29.: 300 Euro Ad I.1.30.: 300 Euro Ad I.1.31.: 300 Euro Ad I.1.32.: 300 Euro Ad I.1.33.: 300 Euro Ad I.1.34.: 300 Euro Ad I.1.35.: 300 Euro Ad I.1.36.: 300 Euro Ad I.1.37.: 300 Euro Ad I.1.38.: 300 Euro Ad I.1.39.: 300 Euro Ad I.1.40.: 300 Euro Ad I.1.41.: 300 Euro Ad I.1.42.: 300 Euro Ad I.1.43.: 300 Euro Ad I.1.44.: 300 Euro Ad I.1.45.: 300 Euro Ad I.1.46.: 300 Euro Ad I.1.47.: 300 Euro Ad I.1.48.: 300 Euro Ad I.2.1.: 300 Euro Ad I.2.2.: 300 Euro Ad I.2.3.: 300 Euro Ad I.2.4.: 300 Euro Ad I.2.5.: 300 Euro Ad I.2.6.: 300 Euro Ad I.2.7.: 300 Euro Ad I.2.8.: 300 Euro Ad römisch eins.1.1.: 300 Euro Ad römisch eins.1.2.: 300 Euro Ad römisch eins.1.3.: 300 Euro Ad römisch eins.1.4.: 300 Euro Ad römisch eins.1.5.: 300 Euro Ad römisch eins.1.6.: 300 Euro Ad römisch eins.1.7.: 300 Euro Ad römisch eins.1.8.: 300 Euro Ad römisch eins.1.9.: 300 Euro Ad römisch eins.1.10.: 300 Euro Ad römisch eins.1.11.: 300 Euro Ad römisch eins.1.12.: 300 Euro Ad römisch eins.1.13.: 300 Euro Ad römisch eins.1.14.: 300 Euro Ad römisch eins.1.15.: 300 Euro Ad römisch eins.1.16.: 300 Euro Ad römisch eins.1.17.: 300 Euro Ad römisch eins.1.18.: 300 Euro Ad römisch eins.1.19.: 300 Euro Ad römisch eins.1.20.: 300 Euro Ad römisch eins.1.21.: 300 Euro Ad römisch eins.1.22.: 300 Euro Ad römisch eins.1.23.: 300 Euro Ad römisch eins.1.24.: 300 Euro Ad römisch eins.1.25.: 300 Euro Ad römisch eins.1.26.: 300 Euro Ad römisch eins.1.27.: 300 Euro Ad römisch eins.1.28.: 300 Euro Ad römisch eins.1.29.: 300 Euro Ad römisch eins.1.30.: 300 Euro Ad römisch eins.1.31.: 300 Euro Ad römisch eins.1.32.: 300 Euro Ad römisch eins.1.33.: 300 Euro Ad römisch eins.1.34.: 300 Euro Ad römisch eins.1.35.: 300 Euro Ad römisch eins.1.36.: 300 Euro Ad römisch eins.1.37.: 300 Euro Ad römisch eins.1.38.: 300 Euro Ad römisch eins.1.39.: 300 Euro Ad römisch eins.1.40.: 300 Euro Ad römisch eins.1.41.: 300 Euro Ad römisch eins.1.42.: 300 Euro Ad römisch eins.1.43.: 300 Euro Ad römisch eins.1.44.: 300 Euro Ad römisch eins.1.45.: 300 Euro Ad römisch eins.1.46.: 300 Euro Ad römisch eins.1.47.: 300 Euro Ad römisch eins.1.48.: 300 Euro Ad römisch eins.2.1.: 300 Euro Ad römisch eins.2.2.: 300 Euro Ad römisch eins.2.3.: 300 Euro Ad römisch eins.2.4.: 300 Euro Ad römisch eins.2.5.: 300 Euro Ad römisch eins.2.6.: 300 Euro Ad römisch eins.2.7.: 300 Euro Ad römisch eins.2.8.: 300 Euro
Ad I.1.1.: 6 Stunden Ad I.1.2.: 6 Stunden Ad I.1.3.: 6 Stunden Ad I.1.4.: 6 Stunden Ad I.1.5.: 6 Stunden Ad I.1.6.: 6 Stunden Ad I.1.7.: 6 Stunden Ad I.1.8.: 6 Stunden Ad I.1.9.: 6 Stunden Ad I.1.10.: 6 Stunden Ad I.1.11.: 6 Stunden Ad I.1.12.: 6 Stunden Ad I.1.13.: 6 Stunden Ad I.1.14.: 6 Stunden Ad I.1.15.: 6 Stunden Ad I.1.16.: 6 Stunden Ad I.1.17.: 6 Stunden Ad I.1.18.: 6 Stunden Ad I.1.19.: 6 Stunden Ad I.1.20.: 6 Stunden Ad I.1.21.: 6 Stunden Ad I.1.22.: 6 Stunden Ad I.1.23.: 6 Stunden Ad I.1.24.: 6 Stunden Ad I.1.25.: 6 Stunden Ad I.1.26.: 6 Stunden Ad I.1.27.: 6 Stunden Ad I.1.28.: 6 Stunden Ad I.1.29.: 6 Stunden Ad I.1.30.: 6 Stunden Ad I.1.31.: 6 Stunden Ad I.1.32.: 6 Stunden Ad I.1.33.: 6 Stunden Ad I.1.34.: 6 Stunden Ad I.1.35.: 6 Stunden Ad I.1.36.: 6 Stunden Ad I.1.37.: 6 Stunden Ad I.1.38.: 6 Stunden Ad I.1.39.: 6 Stunden Ad I.1.40.: 6 Stunden Ad I.1.41.: 6 Stunden Ad I.1.42.: 6 Stunden Ad I.1.43.: 6 Stunden Ad I.1.44.: 6 Stunden Ad I.1.45.: 6 Stunden Ad I.1.46.: 6 Stunden Ad I.1.47.: 6 Stunden Ad I.1.48.: 6 Stunden Ad I.2.1.: 6 Stunden Ad I.2.2.: 6 Stunden Ad I.2.3.: 6 Stunden Ad I.2.4.: 6 Stunden Ad I.2.5.: 6 Stunden Ad I.2.6.: 6 Stunden Ad I.2.7.: 6 Stunden Ad I.2.8.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.1.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.2.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.3.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.4.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.5.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.6.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.7.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.8.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.9.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.10.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.11.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.12.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.13.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.14.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.15.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.16.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.17.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.18.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.19.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.20.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.21.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.22.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.23.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.24.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.25.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.26.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.27.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.28.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.29.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.30.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.31.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.32.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.33.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.34.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.35.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.36.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.37.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.38.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.39.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.40.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.41.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.42.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.43.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.44.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.45.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.46.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.47.: 6 Stunden Ad römisch eins.1.48.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.1.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.2.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.3.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.4.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.5.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.6.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.7.: 6 Stunden Ad römisch eins.2.8.: 6 Stunden
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Ad I.1. und I.2.: § 48 Abs 1 Z 7 BörseG, BGBl Nr. 555/1989 idF BGBl I Nr. 184/2013Ad römisch eins.1. und römisch eins.2.: Paragraph 48, Absatz eins, Ziffer 7, BörseG, Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 184 aus 2013,
Weitere
Verfügungen (z.B. Verfallsausspruch, Anrechnung von Vorhaft):
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Ferner haben Sie gemäß § 64 des Verwaltungsstrafgesetzes (VStG) zu zahlen:Ferner haben Sie gemäß Paragraph 64, des Verwaltungsstrafgesetzes (VStG) zu zahlen:
* 1.680 Euro als Beitrag zu den Kosten des Strafverfahrens, das sind 10% der Strafe, mindestens jedoch 10 Euro (ein Tag Freiheitsstrafe gleich 100 Euro);
* 0 Euro als Ersatz der Barauslagen für .
Der zu zahlende Gesamtbetrag (Strafe/Kosten/Barauslagen) beträgt daher
18.480 Euro."-
Begründend führte die Finanzmarktaufsicht (im Folgenden FMA oder belangte Behörde) auf das Wesentlichste zusammengefasst aus, die XXXXCompany XXXX. (im Folgenden XXXX oder haftende Gesellschaft) habe in den im Spruch genannten Fällen die Kauf- und Verkaufsaufträge an der Wiener Börse (im Folgenden WBAG) entgegen den Verpflichtungen eines Market Makers gegen sich selbst und nicht mit einem von der haftenden Gesellschaft verschiedenen Markteilnehmer ausgeführt und dem Markt somit nicht nur keine Liquidität zur Verfügung gestellt, sondern eine solche vorgetäuscht. Ein Market Maker quotiere jedoch so, dass er sich mit den gestellten Bid und Ask nicht gegeneinander ausführen könne.Begründend führte die Finanzmarktaufsicht (im Folgenden FMA oder belangte Behörde) auf das Wesentlichste zusammengefasst aus, die XXXXCompany römisch 40 . (im Folgenden römisch 40 oder haftende Gesellschaft) habe in den im Spruch genannten Fällen die Kauf- und Verkaufsaufträge an der Wiener Börse (im Folgenden WBAG) entgegen den Verpflichtungen eines Market Makers gegen sich selbst und nicht mit einem von der haftenden Gesellschaft verschiedenen Markteilnehmer ausgeführt und dem Markt somit nicht nur keine Liquidität zur Verfügung gestellt, sondern eine solche vorgetäuscht. Ein Market Maker quotiere jedoch so, dass er sich mit den gestellten Bid und Ask nicht gegeneinander ausführen könne.
Das von der haftenden Gesellschaft als "aktives" Market Making beschriebene Verhalten entspreche typischen Aktivitäten im Rahmen des Eigenhandels und sei - insbesondere auch durch das Ausnutzen von Arbitragesituationen - ausschließlich auf das Lukrieren von Handelsgewinnen ausgerichtet. Die Aufträge wären daher richtigerweise als Nostroaufträge und nicht als Market Maker-Aufträge ("M") zu qualifizieren und folglich mit "P" (für Proprietary) zu kennzeichnen gewesen.
Der BF hafte als Vorstand. Seitens des Beschuldigten s