RS Vfgh 2011/2/26 G92/10 ua - G202/10 ua

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.02.2011
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Index

L9 Sozial- und Gesundheitsrecht
L9200 Altenheime, Pflegeheime, Sozialhilfe

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Präjudizialität
Krnt MindestsicherungsG §12 Abs4, §58 Abs2
Krnt G LGBl 8/2010 ArtIII, ArtIV Abs4, Abs6
VfGG §62 Abs1
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 62 heute
  2. VfGG § 62 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  3. VfGG § 62 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 62 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  5. VfGG § 62 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 62 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  7. VfGG § 62 gültig von 01.03.2013 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  8. VfGG § 62 gültig von 01.01.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  9. VfGG § 62 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 62 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 732/1988
  11. VfGG § 62 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Anträge des Unabhängigen Verwaltungssenates für Kärnten auf Aufhebung von Bestimmungen über die Neubemessung der Mindestsicherung unzulässig; keine Darlegung von Bedenken im Einzelnen bzw keine Darlegung der Präjudizialität

Rechtssatz

Zurückweisung der Anträge auf Aufhebung des ArtIV Abs4 letzter Satz und Abs6 des Gesetzes vom 26.11.09, mit dem das Krnt ChancengleichheitsG erlassen sowie das Krnt GrundversorgungsG und das Krnt MindestsicherungsG geändert werden, LGBl 8/2010, sowie auf Aufhebung des §12 Abs4 und §58 Abs2 zweiter Satz Krnt MindestsicherungsG, LGBl 15/2007 idF LGBl 8/2010.Zurückweisung der Anträge auf Aufhebung des ArtIV Abs4 letzter Satz und Abs6 des Gesetzes vom 26.11.09, mit dem das Krnt ChancengleichheitsG erlassen sowie das Krnt GrundversorgungsG und das Krnt MindestsicherungsG geändert werden, Landesgesetzblatt 8 aus 2010,, sowie auf Aufhebung des §12 Abs4 und §58 Abs2 zweiter Satz Krnt MindestsicherungsG, Landesgesetzblatt 15 aus 2007, in der Fassung Landesgesetzblatt 8 aus 2010,.

Keine den unverzichtbaren Formerfordernissen des §62 Abs1 VfGG entsprechende Zuordnung der vorgetragenen Bedenken zu den einzelnen in den Anträgen bzw Eventualanträgen angefochtenen Bestimmungen.

Vorbringen zu behaupteten Anspruchskürzungen durch die Novelle LGBl 8/2010 zum Krnt MindestsicherungsG durch die angegriffene Regelung des §12 Abs4 nicht ausreichend begründet, Eintritt der Kürzungen offensichtlich nicht (allein) durch die Einbeziehung eines Teiles der Wohnbedarfsbeihilfe in den allgemeinen Mindeststandard nach §12 Abs2 leg cit; keine konkreten Bedenken gegen die Einrechnung des bisher separat als Wohnbedarfsbeihilfe vorgesehenen Betrages in den (für das Jahr 2010 um eben jenen Betrag erhöhten) Mindeststandard.Vorbringen zu behaupteten Anspruchskürzungen durch die Novelle Landesgesetzblatt 8 aus 2010, zum Krnt MindestsicherungsG durch die angegriffene Regelung des §12 Abs4 nicht ausreichend begründet, Eintritt der Kürzungen offensichtlich nicht (allein) durch die Einbeziehung eines Teiles der Wohnbedarfsbeihilfe in den allgemeinen Mindeststandard nach §12 Abs2 leg cit; keine konkreten Bedenken gegen die Einrechnung des bisher separat als Wohnbedarfsbeihilfe vorgesehenen Betrages in den (für das Jahr 2010 um eben jenen Betrag erhöhten) Mindeststandard.

Behauptete Fristverkürzung durch verspätete Ausstellung von Bescheiden (In-Geltung-Setzung einer Neubemessung im Fall einer Minderung der bisher erhaltenen Leistung frühestens an dem dem Inkrafttreten des Gesetzes folgenden vierten Monatsersten gem ArtIV Abs4 letzter Satz des Gesetzes LGBl 8/2010) allenfalls Mangel eines beim UVS angefochtenen Bescheides.Behauptete Fristverkürzung durch verspätete Ausstellung von Bescheiden (In-Geltung-Setzung einer Neubemessung im Fall einer Minderung der bisher erhaltenen Leistung frühestens an dem dem Inkrafttreten des Gesetzes folgenden vierten Monatsersten gem ArtIV Abs4 letzter Satz des Gesetzes Landesgesetzblatt 8 aus 2010,) allenfalls Mangel eines beim UVS angefochtenen Bescheides.

Weiters keine Darlegung von Bedenken gegen ArtIV Abs6 des Gesetzes LGBl 8/2010 betr den Mindeststandard für das Jahr 2010; Bedenken ausschließlich gegen die zeitlichen Aspekte des Wirksamwerdens von anderen Bestimmungen dieses Gesetzes erhoben.Weiters keine Darlegung von Bedenken gegen ArtIV Abs6 des Gesetzes Landesgesetzblatt 8 aus 2010, betr den Mindeststandard für das Jahr 2010; Bedenken ausschließlich gegen die zeitlichen Aspekte des Wirksamwerdens von anderen Bestimmungen dieses Gesetzes erhoben.

Keine Darlegung der Präjudizialität hins §58 Abs2 zweiter Satz Krnt MindestsicherungsG betr den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung von Berufungen gegen Bescheide über die Zuerkennung von Leistungen der Mindestsicherung.

Ebenso: G202/10 ua, B v 20.06.11.

Entscheidungstexte

  • G 92/10 ua
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 26.02.2011 G 92/10 ua
  • G 202/10 ua
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 20.06.2011 G 202/10 ua

Schlagworte

Sozialhilfe, Grundsicherung, Mindestsicherung, VfGH / Bedenken, VfGH / Formerfordernisse, VfGH / Präjudizialität, Wirkung aufschiebende

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2011:G92.2010

Zuletzt aktualisiert am

11.01.2013
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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