RS Vfgh 2011/3/4 WI-7/10 ua

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.03.2011
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Index

L0 Verfassungs- und Organisationsrecht
L0350 Gemeindewahl

Norm

B-VG Art141 Abs1 lita
B-VG Art141 Abs1 litb
Nö GdO 1973 §22 Abs1, §49 Abs1, §98 Abs2, §103
VfGG §70 Abs1
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931
  1. VfGG § 70 heute
  2. VfGG § 70 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 70 gültig von 01.01.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. VfGG § 70 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 732/1988
  5. VfGG § 70 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Keine Stattgabe der Anfechtung der Wahl des Bürgermeisters, des Vizebürgermeisters und des Gemeindevorstandes der Marktgemeinde Niederhollabrunn; Zurückweisung der Wahlanfechtung hinsichtlich der Wahl der Ausschussvorsitzenden und der Stellvertreter

Rechtssatz

Gemeinderatsausschuss als Hilfsorgan des Gemeinderates kein allgemeiner Vertretungskörper und kein Gemeindevollziehungsorgan; Wahlen in den Ausschuss daher nicht nach Art141 Abs1 lita bzw litb B-VG bekämpfbar.

Keine Rechtswidrigkeit des Wahlverfahrens (betr die Wahl des Bürgermeisters, Vizebürgermeisters und Gemeindevorstandes der Marktgemeinde Niederhollabrunn vom 14.03.10) wegen Verletzung des geheimen Wahlrechts.

Es ist Sache der an einer Gemeinderatssitzung Teilnehmenden, schon in dieser Sitzung - rechtzeitig - den Vorsitzenden der Wahl und die übrigen Mitglieder des Gemeinderates auf die behaupteten Unzulänglichkeiten der Wahlhandlung hinzuweisen oder auch entsprechende Anträge zu stellen, damit potenzielle Rechtswidrigkeiten einer Wahl überhaupt vermieden oder noch während des Wahlvorganges abgewendet werden könnten.

Gem §22 Abs1 und §49 Abs1 Nö GdO 1973 Möglichkeit der Anfechtungswerber (zwei Mitglieder des Gemeinderates), die behaupteten Unzulänglichkeiten der Vorkehrungen zum Schutz des geheimen Wahlrechts (keine Kuverts für die Stimmzettel, keine Wahlzelle) aufzuzeigen bzw entsprechende Anträge zu stellen. Entsprechende Anträge wurden nicht gestellt bzw die Mangelhaftigkeit des Wahlverfahrens nicht aufgezeigt.

Die Nö GdO 1973 schreibt in keiner Bestimmung vorgedruckte Stimmzettel vor; das Gesetz geht von einer Möglichkeit der Verwendung leerer Stimmzettel aus (vgl §103 Nö GdO 1973).Die Nö GdO 1973 schreibt in keiner Bestimmung vorgedruckte Stimmzettel vor; das Gesetz geht von einer Möglichkeit der Verwendung leerer Stimmzettel aus vergleiche §103 Nö GdO 1973).

Kein Einfluss des gerügten Mangels einer fehlerhaften Niederschrift auf das Wahlergebnis; die Frage der richtigen Wertung eines Stimmzettels ist angesichts von jedenfalls zwölf unbestrittenen gültigen Stimmen ebenfalls nicht von Einfluss auf das Wahlergebnis (vgl §103 Nö GdO 1973: bei der Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes können nur Vorgeschlagene gewählt werden; eine gültige Stimme reicht, um gewählt zu sein).Kein Einfluss des gerügten Mangels einer fehlerhaften Niederschrift auf das Wahlergebnis; die Frage der richtigen Wertung eines Stimmzettels ist angesichts von jedenfalls zwölf unbestrittenen gültigen Stimmen ebenfalls nicht von Einfluss auf das Wahlergebnis vergleiche §103 Nö GdO 1973: bei der Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes können nur Vorgeschlagene gewählt werden; eine gültige Stimme reicht, um gewählt zu sein).

Zurückweisung des Antrags auf Abtretung der Wahlanfechtung an den Verwaltungsgerichtshof.

Entscheidungstexte

  • W I-7/10 ua
    Entscheidungstext VfGH Erkenntnis 04.03.2011 W I-7/10 ua

Schlagworte

Wahlen, Gemeinderecht Organe, Gemeindevollziehungsorgane, Bürgermeister, Gemeindevorstand, Gemeinderat, Wahlrecht geheimes, VfGH / Wahlanfechtung, VfGH / Abtretung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2011:WI7.2010

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2012
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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