RS OGH 2006/10/30 13R118/05h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.10.2006
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Norm

EO §132 Z3
EO §109 Z4
  1. EO § 109 heute
  2. EO § 109 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 109 gültig von 01.03.2008 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2008
  4. EO § 109 gültig von 01.08.1989 bis 29.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

1. Der Rekurs gegen einen Beschluss, durch welchen dem Zwangsverwalter Anweisungen über die Art und Weise der Verwaltung erteilt werden, ist unzulässig. Wenn das Erstgericht den Zwangsverwalter anweist, eine Bestandzinsklage einzubringen, handelt es sich um eine Anweisung im Sinne der § 109 Z 4 EO bzw. § 132 Z 31. Der Rekurs gegen einen Beschluss, durch welchen dem Zwangsverwalter Anweisungen über die Art und Weise der Verwaltung erteilt werden, ist unzulässig. Wenn das Erstgericht den Zwangsverwalter anweist, eine Bestandzinsklage einzubringen, handelt es sich um eine Anweisung im Sinne der Paragraph 109, Ziffer 4, EO bzw. Paragraph 132, Ziffer 3

EO.

2. Für die klagsweise Geltendmachung von fälligen Mietzinsen durch den Zwangsverwalter ist die Genehmigung des Exekutionsgerichts nicht erforderlich.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Zulässigkeit des Rekurses; Zwangsverwalter; Klage; Genehmigung; Weisung; Mietzinsklage; Bestandzinsklage; offener Mietzins; Zwangsverwaltung;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LG00309:2006:RES0000107

Dokumentnummer

JJR_20061030_LG00309_01300R00118_05H0000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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