Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Griehsler, Dr.Jensik, Dr.Zehetner und Dr.Klinger als Richter in den verbundenen Rechtssachen der Antragstellerin A B ST.C, Domplatz 6, 6020 Innsbruck, vertreten durch Komm.Rat Heinrich D, Gebäudeverwalter, Colingasse 10, 6020 Innsbruck, dieser vertreten durch Dr.Bernhard Stanger, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die Antragsgegner I) HausDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Griehsler, Dr.Jensik, Dr.Zehetner und Dr.Klinger als Richter in den verbundenen Rechtssachen der Antragstellerin A B ST.C, Domplatz 6, 6020 Innsbruck, vertreten durch Komm.Rat Heinrich D, Gebäudeverwalter, Colingasse 10, 6020 Innsbruck, dieser vertreten durch Dr.Bernhard Stanger, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die Antragsgegner römisch eins) Haus
E 10, 6020 Innsbruck;
1) Alfred F, 2) Franz G, 3) Anton H, 4) Frieda I und 5) Waltraud J, die beiden letztgenannten vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck;1) Alfred F, 2) Franz G, 3) Anton H, 4) Frieda römisch eins und 5) Waltraud J, die beiden letztgenannten vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck;
II) Haus E 11, 6020 Innsbruck; 1) Ing.Gerhard K, vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck, 2) Alfred L,römisch zwei) Haus E 11, 6020 Innsbruck; 1) Ing.Gerhard K, vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck, 2) Alfred L,
3) Johann M, 4) Karin N, 5) Herta O und Rosalia P wegen Erhöhung des Hauptmietzinses, infolge Revisionsrekurses der Antragsgegner zu I) Frieda I und Waltraud J und zu II) Ing.Gerhard K und Herta O, alle vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck, gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 1. März 1985, GZ.2 a R 30,31,32/85-48, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Innsbruck vom 19. November 1984, GZ. Msch 90-92/84-41, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses desselben Gerichtes vom 30. November 1984, GZ.Msch 90-92/84-43, bestätigt wurde, folgenden3) Johann M, 4) Karin N, 5) Herta O und Rosalia P wegen Erhöhung des Hauptmietzinses, infolge Revisionsrekurses der Antragsgegner zu römisch eins) Frieda römisch eins und Waltraud J und zu römisch zwei) Ing.Gerhard K und Herta O, alle vertreten durch DDr.Jörg Christian Horwath, Rechtsanwalt in Innsbruck, gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 1. März 1985, GZ.2 a R 30,31,32/85-48, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Innsbruck vom 19. November 1984, GZ. Msch 90-92/84-41, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses desselben Gerichtes vom 30. November 1984, GZ.Msch 90-92/84-43, bestätigt wurde, folgenden
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Text
Begründung:
Das Gericht zweiter Instanz hat dem Rekurs der Antragsgegner zu I):Das Gericht zweiter Instanz hat dem Rekurs der Antragsgegner zu römisch eins):
Frieda I und Waltraud J und zu II): Gerhard K gegen den Sachbeschluß des Erstgerichtes nicht Folge gegeben. Es bestätigte die angefochtene Entscheidung des Erstgerichtes mit der Maßgabe, daß es den erstgerichtlichen Spruch unter Verbesserung zweier offenkundiger Schreibfehler (zu I/2. anstatt 'Domplatz 11' richtig 'Domplatz 10' und zu II/1 c anstatt '2.8bergeschoß' richtig '2.Obergeschoß') wiederholte.Frieda römisch eins und Waltraud J und zu römisch zwei): Gerhard K gegen den Sachbeschluß des Erstgerichtes nicht Folge gegeben. Es bestätigte die angefochtene Entscheidung des Erstgerichtes mit der Maßgabe, daß es den erstgerichtlichen Spruch unter Verbesserung zweier offenkundiger Schreibfehler (zu I/2. anstatt 'Domplatz 11' richtig 'Domplatz 10' und zu II/1 c anstatt '2.8bergeschoß' richtig '2.Obergeschoß') wiederholte.
Rechtliche Beurteilung
Es liegt demnach eine bestätigende Entscheidung des Rekursgerichtes vor, gegen die in Ermangelung des - auch nicht nachtragbaren - Ausspruches der Zulässigkeit eines (Revisions-)Rekurses gemäß § 37 Abs. 3 Z 18 Satz 3 MRG ein weiteres Rechtsmittel nicht zulässig ist. Wie der Oberste Gerichtshof bereits mehrmals ausgesprochen hat, ist diese Regelung als abschließend anzusehen und von der Zivilverfahrens-Novelle 1983, BGBl.135, unberührt geblieben (ImmZ 1984, 132; 5 Ob 9/84, 5 Ob 3/85 ua.; vgl. auch Würth-Zingher, MRG 2 181 f.,Anm.61 zu § 37). Ein außerordentlicher Revisionsrekurs im Sinne des § 528 Abs. 2 ZPO nF ist hier nicht zulässig (5 Ob 67/84, 5 Ob 3/85). Aus diesem Grunde ist auch der von den bezeichneten Antragsgegnern eingebrachte außerordentliche Revisionsrekurs zurückzuweisen.Es liegt demnach eine bestätigende Entscheidung des Rekursgerichtes vor, gegen die in Ermangelung des - auch nicht nachtragbaren - Ausspruches der Zulässigkeit eines (Revisions-)Rekurses gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 18, Satz 3 MRG ein weiteres Rechtsmittel nicht zulässig ist. Wie der Oberste Gerichtshof bereits mehrmals ausgesprochen hat, ist diese Regelung als abschließend anzusehen und von der Zivilverfahrens-Novelle 1983, BGBl.135, unberührt geblieben (ImmZ 1984, 132; 5 Ob 9/84, 5 Ob 3/85 ua.; vergleiche auch Würth-Zingher, MRG 2 181 f.,Anm.61 zu Paragraph 37,). Ein außerordentlicher Revisionsrekurs im Sinne des Paragraph 528, Absatz 2, ZPO nF ist hier nicht zulässig (5 Ob 67/84, 5 Ob 3/85). Aus diesem Grunde ist auch der von den bezeichneten Antragsgegnern eingebrachte außerordentliche Revisionsrekurs zurückzuweisen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:0050OB00048.85.0604.000Dokumentnummer
JJT_19850604_OGH0002_0050OB00048_8500000_000