Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 29.März 1990 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Müller als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak, Dr. Felzmann, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Hofko als Schriftführerin in der Strafsache gegen Alexander R*** wegen des Vergehens der versuchten schweren Körperverletzung nach den §§ 15, 83 Abs. 1, 84 Abs. 1 und 2 Z 1 StGB und anderer strafbarer Handlungen, AZ 8 Vr 3171/85 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz, über die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Beschwerdegericht vom 9.November 1989, AZ 9 Bs 413/89, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 29.März 1990 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Müller als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak, Dr. Felzmann, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Hofko als Schriftführerin in der Strafsache gegen Alexander R*** wegen des Vergehens der versuchten schweren Körperverletzung nach den Paragraphen 15, 83, Absatz eins, 84, Absatz eins und 2 Ziffer eins, StGB und anderer strafbarer Handlungen, AZ 8 römisch fünf r 3171/85 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz, über die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Beschwerdegericht vom 9.November 1989, AZ 9 Bs 413/89, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit dem angefochtenen Beschluß verwarf das Oberlandesgericht Graz die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 21. September 1989, GZ 8 Vr 3171/85-96, womit sein Antrag auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens gemäß § 353 StPO abgewiesen worden war, als unbegründet.Mit dem angefochtenen Beschluß verwarf das Oberlandesgericht Graz die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 21. September 1989, GZ 8 römisch fünf r 3171/85-96, womit sein Antrag auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens gemäß Paragraph 353, StPO abgewiesen worden war, als unbegründet.
Rechtliche Beurteilung
Da dem österreichischen Strafprozeßrecht (auch) in diesem Fall gegen Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz als Beschwerdegericht in Strafsachen ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof fremd ist (§ 357 Abs. 3 StPO), war die Beschwerde des Verurteilten als unzulässig zurückzuweisen.Da dem österreichischen Strafprozeßrecht (auch) in diesem Fall gegen Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz als Beschwerdegericht in Strafsachen ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof fremd ist (Paragraph 357, Absatz 3, StPO), war die Beschwerde des Verurteilten als unzulässig zurückzuweisen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:0120OS00030.9.0329.000Dokumentnummer
JJT_19900329_OGH0002_0120OS00030_9000000_000