TE OGH 1992/4/29 3Ob1542/92

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Veröffentlicht am 29.04.1992
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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Petrasch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Warta, Dr. Klinger, Dr. Angst und Dr. Graf als weitere Richter in der Außerstreitsache der Betroffenen Dr. Christina S*****, wegen der Bestellung eines Sachwalters, infolge außerordentlichen Rekurses der Betroffenen gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgerichtes vom 25.Februar 1992, GZ 1 R 310/91-34, den Beschluß

gefaßt:

Rechtliche Beurteilung

Der außerordentliche Rekurs der Betroffenen wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs. 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs. 3 AußStrG iVm § 508 a Abs. 2 und § 510 ZPO), weil die Rechtsmittelbeschränkung des § 366 ZPO auch im außerstreitigen Sachwalterbestellungsverfahren gilt (vgl Fasching ZPR2 Rz 1009; EFSlg 37.240 mwN, ÖA 1990, 135 ua).Der außerordentliche Rekurs der Betroffenen wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508, a Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO), weil die Rechtsmittelbeschränkung des Paragraph 366, ZPO auch im außerstreitigen Sachwalterbestellungsverfahren gilt vergleiche Fasching ZPR2 Rz 1009; EFSlg 37.240 mwN, ÖA 1990, 135 ua).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:0030OB01542.92.0429.000

Dokumentnummer

JJT_19920429_OGH0002_0030OB01542_9200000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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