Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger, Dr.Schwarz, Dr.Floßmann und Dr.Ilse Huber als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Stefan P*****, Angestellter, ***** vertreten durch Dr.Barbara John-Rummelhardt und Dr.Günther R.John, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegner 1.) Ida S*****, top Nr 3, 2.) Norbert G*****, top Nr 8, 3.) Elisabeth B*****, top Nr 11, 4.) Rudolf H*****, top Nr 14, 5.) Johann B*****, top Nr 12, 6.) Dipl.Ing.Gerhard G*****, top Nr 15, 7.) Anton B*****, top Nr 17, 8.) Werner S*****, top Nr 10,
9.) Anna B*****, top Nr 16, 10.) Leonhard U*****, top Nr 5, 11.) Eduard H*****, top Nr 9, 12.) Karoline P*****, top Nr 4, 13.) Helene B*****, top Nr 2, 14.) Leopoldine H*****, top Nr 7, 15.) Christiana V*****, top Nr 6, 16.) Hildegard L*****, top Nr 13, 17.) Franz L*****, top Nr 13, alle Wohnungseigentümer des Hauses *****, alle vertreten durch Dr.Helmut Neudorfer, Dr.Klaus Griensteidl, Dr.Wolfgang Hahnkamper und Dr.Christoph Stapf, Rechtsanwälte in Wien, wegen §§ 26, 13 Abs 2 WEG, infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 20.April 1993, GZ 48 R 734/92-32, den9.) Anna B*****, top Nr 16, 10.) Leonhard U*****, top Nr 5, 11.) Eduard H*****, top Nr 9, 12.) Karoline P*****, top Nr 4, 13.) Helene B*****, top Nr 2, 14.) Leopoldine H*****, top Nr 7, 15.) Christiana V*****, top Nr 6, 16.) Hildegard L*****, top Nr 13, 17.) Franz L*****, top Nr 13, alle Wohnungseigentümer des Hauses *****, alle vertreten durch Dr.Helmut Neudorfer, Dr.Klaus Griensteidl, Dr.Wolfgang Hahnkamper und Dr.Christoph Stapf, Rechtsanwälte in Wien, wegen Paragraphen 26, 13, Absatz 2, WEG, infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 20.April 1993, GZ 48 R 734/92-32, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Text
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Der Sachbeschluß des Rekursgerichtes steht mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes in Einklang, wonach in sogenannten gemischten Objekten (Bestehen von Wohnungseigentum und von schlichtem Miteigentum nebeneinander) dem bloß schlichten Miteigentümer nicht die Individualrechte des § 13 Abs 2 WEG zukommen (ImmZ 1987, 713;Der Sachbeschluß des Rekursgerichtes steht mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes in Einklang, wonach in sogenannten gemischten Objekten (Bestehen von Wohnungseigentum und von schlichtem Miteigentum nebeneinander) dem bloß schlichten Miteigentümer nicht die Individualrechte des Paragraph 13, Absatz 2, WEG zukommen (ImmZ 1987, 713;
ImmZ 1993, 219; 5 Ob 7/89; dies alles in Einklang mit der Lehre:
Meinhart, WEG 1975, 131; Würth in Rummel, ABGB2, Rz 1 zu § 13 WEG).Meinhart, WEG 1975, 131; Würth in Rummel, ABGB2, Rz 1 zu Paragraph 13, WEG).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:0050OB01051.93.0713.000Dokumentnummer
JJT_19930713_OGH0002_0050OB01051_9300000_000