Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Maier, Dr. Petrag, Dr. Bauer und Dr. Steinbauer als weitere Richter in der Pflegschaftssache des mj. Manuel G*****, geboren am 20. Juni 1979, ***** vertreten durch die Mutter Martina G*****, ebendort, diese vertreten durch Dr. Wolfgang Paumgartner, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen Unterhalt, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Vaters Klaus G*****, Angestellter, ***** vertreten durch Dr. Friedrich Brachowicz, Rechtsanwalt in Salzburg, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Salzburg als Rekursgerichtes vom 9. Februar 1994, GZ 22 a R 435/93-38, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs des Vaters Klaus G***** wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm, § 508a Abs 2 und § 510 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs des Vaters Klaus G***** wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG iVm, Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO).
Text
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Der angefochtene rekursgerichtliche Beschluß hält sich an die neuere Unterhaltsjudikatur des Obersten Gerichtshofes, wonach insbesondere Unterhalt auch für die Vergangenheit gefordert werden kann (verst. Senat SZ 61/14; EFSlg. 63.307 uva). Der Herabsetzungsantrag des Vaters wurde am 26. Mai 1993 rechtskräftig abgewiesen (ON 21). Zum Erhöhungsantrag vom 29. Juli 1993 ist der Vater am 23. September 1993 beim Bezirksgericht Salzburg gehört worden (ON 26). Die Behauptung, das rechtliche Gehör sei verletzt, ist aktenwidrig.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:0090OB01537.94.0525.000Dokumentnummer
JJT_19940525_OGH0002_0090OB01537_9400000_000