TE OGH 1994/9/28 9Ob1595/94

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Veröffentlicht am 28.09.1994
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier, Dr.Petrag, Dr.Bauer und Dr.Steinbauer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei T***** Sparkasse Bank AG ***** vertreten durch Dr.Hans-Peter Ullmann und Dr.Stefan Geiler, Rechtsanwälte in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1.) DDr.Walter N*****, vertreten durch Dr.Heinz Knoflach, Dr.Eckhard Söllner, Rechtsanwälte in Innsbruck, 2.) Dr.Waltraud W*****, 3.) Rechtsanwälte ***** Partnerschaft Offene Erwerbsgesellschaft, ***** beide vertreten durch Dr.Waltraud Walch, Rechtsanwältin in Innsbruck, wegen S 568.882,83 sA, S 67.987,96 sA und Räumung, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der klagenden Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 17.Juni 1994, GZ 3 R 106/94, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der klagenden Partei wird gemäß § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Für die Höhe des in der Klage geltend gemachten Mietzinsrückstandes ab 1.1.1991 ist die Höhe des nach § 12 Abs 3 MRG angemessen bzw. die Höhe des bisher vereinbarten Hauptmietzinses, die Gegenstand des Verfahrens vor der Schlichtungsstelle nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG sind, ebenso präjudiziell wie für die Höhe des gegenüber der 1. und 2. beklagten Partei angesprochenen Schadenersatzes in Höhe der Differenz zwischen dem vereinbarten und dem angemessenen Hauptmietzins infolge Verletzung der in § 12 Abs 3 MRG normierten Anzeigepflicht. Die Unterbrechung des Verfahrens nach § 41 MRG war daher zwingend, weil zum maßgeblichen Zeitpunkt der Entscheidung über die Unterbrechung ein Verfahren nach § 37 MRG bei der Gemeinde anhängig war (MietSlg XXXVIII/33 = RZ 1987/33).Für die Höhe des in der Klage geltend gemachten Mietzinsrückstandes ab 1.1.1991 ist die Höhe des nach Paragraph 12, Absatz 3, MRG angemessen bzw. die Höhe des bisher vereinbarten Hauptmietzinses, die Gegenstand des Verfahrens vor der Schlichtungsstelle nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG sind, ebenso präjudiziell wie für die Höhe des gegenüber der 1. und 2. beklagten Partei angesprochenen Schadenersatzes in Höhe der Differenz zwischen dem vereinbarten und dem angemessenen Hauptmietzins infolge Verletzung der in Paragraph 12, Absatz 3, MRG normierten Anzeigepflicht. Die Unterbrechung des Verfahrens nach Paragraph 41, MRG war daher zwingend, weil zum maßgeblichen Zeitpunkt der Entscheidung über die Unterbrechung ein Verfahren nach Paragraph 37, MRG bei der Gemeinde anhängig war (MietSlg XXXVIII/33 = RZ 1987/33).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:0090OB01595.94.0928.000

Dokumentnummer

JJT_19940928_OGH0002_0090OB01595_9400000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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