TE OGH 1994/10/25 5Ob1129/94

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Veröffentlicht am 25.10.1994
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller Maria S***** und andere in der der Entscheidung des Rekursgerichtes beiliegenden Liste aufgezählten Mieter des Hauses *****, alle vertreten durch Dr.Josef Ostermayer, Funktionär der Mietervereinigung Österreichs, 1010 Wien, Reichsratsstraße 15, wider die Antragsgegnerin Gemeinnützige Wohnungs-AG "W*****, ***** wegen § 22 Abs 1 Z 10 WGG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsteller gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 12.Juli 1994, GZ 48 R 409/94-8, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller Maria S***** und andere in der der Entscheidung des Rekursgerichtes beiliegenden Liste aufgezählten Mieter des Hauses *****, alle vertreten durch Dr.Josef Ostermayer, Funktionär der Mietervereinigung Österreichs, 1010 Wien, Reichsratsstraße 15, wider die Antragsgegnerin Gemeinnützige Wohnungs-AG "W*****, ***** wegen Paragraph 22, Absatz eins, Ziffer 10, WGG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsteller gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 12.Juli 1994, GZ 48 R 409/94-8, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Rekurs der Antragsteller wird zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Das Erstgericht wies den Antrag der Antragsteller a limine zurück.

Die bestätigende Entscheidung des Rekursgerichtes wurde dem Vertreter der Antragsteller am 12.9.1994 zugestellt.

Der Revisionsrekurs der Antragsteller wurde am 27.9.1994 zur Post gegeben, sohin erst nach Ablauf der gemäß § 22 Abs 4 WGG iVm § 37 Abs 3 Z 16 MRG und § 521 Abs 1 ZPO maßgebenden Rechtsmittelfrist von 14 Tagen (Würth-Zingher, Miet- und Wohnrecht19 § 37 MRG Rz 47; MietSlg 42.390 betreffend die Nichtgeltung der Sonderbestimmungen des § 37 Abs 3 Z 17 und 18 MRG für verfahrensrechtliche Beschlüsse).Der Revisionsrekurs der Antragsteller wurde am 27.9.1994 zur Post gegeben, sohin erst nach Ablauf der gemäß Paragraph 22, Absatz 4, WGG in Verbindung mit Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, MRG und Paragraph 521, Absatz eins, ZPO maßgebenden Rechtsmittelfrist von 14 Tagen (Würth-Zingher, Miet- und Wohnrecht19 Paragraph 37, MRG Rz 47; MietSlg 42.390 betreffend die Nichtgeltung der Sonderbestimmungen des Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 17 und 18 MRG für verfahrensrechtliche Beschlüsse).

Der Revisionsrekurs der Antragsteller war daher als verspätet zurückzuweisen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:0050OB01129.94.1025.000

Dokumentnummer

JJT_19941025_OGH0002_0050OB01129_9400000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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