TE OGH 1995/7/12 3Ob67/95(3Ob68/95, 3Ob69/95, 3Ob70/95, 3Ob1065/95, 3Ob1066/95)

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Veröffentlicht am 12.07.1995
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Angst als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Pimmer, Dr.Zechner und Dr.Prückner als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei ***** Bank AG,***** vertreten durch DDr.Hubert Fuchshuber, Rechtsanwalt in Innsbruck, und eines anderen betreibenden Gläubigers, wider die verpflichtete Partei Dr.Helmut R*****, wegen S 3,901.777,66 und S 53.434,80 je sA, infolge "außerordentlicher" Revisionsrekurse der verpflichteten Partei gegen die Beschlüsse des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom

I. 24.Jänner 1995, GZ 1 R 717/94, 36 bis 38/95-95, womit der Rekurs gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 9.August 1994, GZ E 801/93g-47, als unzulässig zurückgewiesen und der Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 12.September 1994, GZ E 801/93g-50, bestätigt wurde, undrömisch eins. 24.Jänner 1995, GZ 1 R 717/94, 36 bis 38/95-95, womit der Rekurs gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 9.August 1994, GZ E 801/93g-47, als unzulässig zurückgewiesen und der Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 12.September 1994, GZ E 801/93g-50, bestätigt wurde, und

II. 1.Februar 1995, GZ 1 R 53 bis 55/95-96, womit der Rekurs gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 29.November 1994, GZ E 801/93g-55, als unzulässig zurückgewiesen und die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Hall vom 6.Dezember 1994, GZ E 801/93g-56, und vom 16. Jänner 1995, GZ E 801/93g-61, bestätigt wurden, folgendenrömisch zwei. 1.Februar 1995, GZ 1 R 53 bis 55/95-96, womit der Rekurs gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Hall vom 29.November 1994, GZ E 801/93g-55, als unzulässig zurückgewiesen und die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Hall vom 6.Dezember 1994, GZ E 801/93g-56, und vom 16. Jänner 1995, GZ E 801/93g-61, bestätigt wurden, folgenden

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Revisionsrekurse der verpflichteten Partei werden zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Unzulässigkeit der Revisionsrekurse des Verpflichteten gegen die bestätigenden zweitinstanzlichen Entscheidungen folgt - im Sinne des jeweils zutreffenden rekursgerichtlichen Ausspruches - aus den § 78 EO, § 528 Abs 2 Z 2 ZPO, zumal der Fall der "Zurückweisung einer Klage" nicht vorliegt. Gegen die Rechtsbeständigkeit der durch § 528 Abs 2 Z 2 ZPO bewirkten "Abkürzung des Rechtsmittelweges" bzw "Rechtsmittelbeschränkungen" bestehen auch im Lichte des EG-Vertrages, nach dessen Art 177 nach den Intentionen des Rechtsmittelwerbers vorgegangen werden solle, wozu in den Rechtsmitteln allerdings zielgerichtete Ausführungen fehlen, keine rechtlichen Bedenken (vgl SZ 66/87 mwN).Die Unzulässigkeit der Revisionsrekurse des Verpflichteten gegen die bestätigenden zweitinstanzlichen Entscheidungen folgt - im Sinne des jeweils zutreffenden rekursgerichtlichen Ausspruches - aus den Paragraph 78, EO, Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO, zumal der Fall der "Zurückweisung einer Klage" nicht vorliegt. Gegen die Rechtsbeständigkeit der durch Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO bewirkten "Abkürzung des Rechtsmittelweges" bzw "Rechtsmittelbeschränkungen" bestehen auch im Lichte des EG-Vertrages, nach dessen Artikel 177, nach den Intentionen des Rechtsmittelwerbers vorgegangen werden solle, wozu in den Rechtsmitteln allerdings zielgerichtete Ausführungen fehlen, keine rechtlichen Bedenken vergleiche SZ 66/87 mwN).

Die außerordentlichen Revisionsrekurse gegen die rekursgerichtlichen Zurückweisungsbeschlüsse sind mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO nicht zulässig (§§ 78 EO, 528a, 510 Abs 3 ZPO).Die außerordentlichen Revisionsrekurse gegen die rekursgerichtlichen Zurückweisungsbeschlüsse sind mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO nicht zulässig (Paragraphen 78, EO, 528a, 510 Absatz 3, ZPO).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0030OB00067.95.0712.000

Dokumentnummer

JJT_19950712_OGH0002_0030OB00067_9500000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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